02 May 2026, 18:19

Lerchek startet Kosmetikmarke Eyya Skin trotz Krebs im Endstadium

Buntes Plakat für das National Cancer Institute mit blauem Hintergrund, fetter weißer Schrift, die "National Cancer Institute" lautet, und einer kreisförmigen Anordnung von überlappenden Bildern von strahlenden Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien.

Lerchek startet Kosmetikmarke Eyya Skin trotz Krebs im Endstadium

Valeria Chekalina, im Netz besser bekannt als Lerchek, hat während ihrer Behandlung gegen Krebs im Spätstadium eine Kosmetikmarke namens Eyya Skin auf den Markt gebracht. Die Bloggerin dokumentiert offen ihre gesundheitlichen Kämpfe, teilt Veränderungen ihres Aussehens und persönliche Herausforderungen in Werbevideos – ein Ansatz, der bei ihren Followern sowohl Unterstützung als auch Kritik auslöst.

Chekalinas Entscheidung, trotz ihrer Erkrankung im Rampenlicht zu bleiben, stehe im Kontrast zu typisch russischen Einstellungen, erklärt Produzent Gera Iwatschenko im Gespräch mit der „Komsomolskaja Prawda". Die meisten Menschen mit schweren Krankheiten zögen sich seiner Beobachtung nach aus der Öffentlichkeit zurück. Gleichzeitig vergleicht er ihre Medienstrategie mit der der Kardashian-Familie und deutet an, dass sie globale PR-Methoden nutze, um ihr Image zu formen.

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Während einige Zuschauer Chekalinas Ehrlichkeit und Widerstandskraft loben, fragen sich andere, ob ihre Inhalte zu sehr auf Mitleid abzielen. Iwatschenko fügt hinzu, dass ihre Offenheit zwar die finanzielle Absicherung ihrer Kinder begünstigen könnte, bei einem Publikum, das solche Transparenz nicht gewohnt ist, jedoch auch Verunsicherung auslösen könne.

Die Markteinführung von Eyya Skin hat die Spaltung unter ihren Followern weiter vertieft. Unterstützer bewundern ihren Willen, trotz der gesundheitlichen Belastungen ein Unternehmen aufzubauen. Kritiker werfen ihr hingegen vor, ihre Krankheit für Aufmerksamkeit und kommerziellen Gewinn auszunutzen.

Chekalina bleibt eine präsente Figur – sowohl in ihrer Marke als auch in den sozialen Medien – und balanciert weiterhin zwischen ihrem öffentlichen Image und ihrem gesundheitlichen Weg. Die gespaltenen Reaktionen spiegeln unterschiedliche Auffassungen darüber wider, wie persönliche Schicksale in der Öffentlichkeit geteilt werden sollten. Ihre Geschichte bleibt ein viel diskutiertes Thema – sowohl unter ihren Followern als auch unter Branchenbeobachtern.

Quelle