17 June 2026, 19:15

Mainz rüstet sich für die Johannisnacht mit massiven Verkehrsumstellungen

Mainz' Stadtzentrum bald geschlossen

Mainz rüstet sich für die Johannisnacht mit massiven Verkehrsumstellungen

Mainz bereitet sich auf das jährliche Johannisnacht-Fest vor

Vom 19. bis 22. Juni findet in Mainz wieder die traditionelle Johannisnacht statt – mit über 500.000 erwarteten Besuchern im gesamten Stadtzentrum. Um das Großereignis zu bewältigen, gibt es umfangreiche Verkehrsbeschränkungen und Anpassungen im ÖPNV.

Die Vorbereitungen beginnen bereits in den frühen Morgenstunden: Die Ludwigsstraße wird am Mittwoch, 17. Juni, um 4 Uhr gesperrt und bleibt bis Mittwoch, 24. Juni, 4 Uhr geschlossen, um Aufbau und Abbau der Festivalinfrastruktur zu ermöglichen.

Offiziell eröffnet wird das Fest am Freitag, 19. Juni, um 18 Uhr mit einer Bühnenshow auf dem Liebfrauenplatz. Bürgermeister Nino Haase führt durch die Eröffnungsfeier. Ab 11 Uhr an diesem Tag ist das gesamte Festgelände in der Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt – die Einschränkungen gelten bis Dienstag, 23. Juni, 6 Uhr.

Das Festival erstreckt sich über weite Teile der Mainzer Innenstadt, darunter die Bereiche um den Mainzer Dom, die Ludwigsstraße und die Rheinuferpromenade. Ab Montag, 22. Juni, 20 Uhr wird zudem der Jockel-Fuchs-Platz zur Einbahnstraße für Fußgänger in Richtung Rhein umfunktioniert.

Am selben Abend bleibt die Theodor-Heuss-Brücke von 21:45 bis 23:30 Uhr komplett gesperrt, um eine Drohnen-Lichtshow mit Musik zu ermöglichen. In dieser Zeit ist die Brücke für Autos, Busse und Straßenbahnen nicht passierbar.

Um den erhöhten Besucherandrang zu bewältigen, fährt die Mainzer Mobilität mit einem verdichteten Takt. Zudem gibt es ein Sonderticket für Festivalbesucher. Autofahrern wird empfohlen, die ausgewiesenen Parkhäuser zu nutzen, etwa am Rheinufer, Brand, Schillerplatz, Römischen Theater, Fort Malakoff Park oder in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Die Johannisnacht bringt erhebliche Veränderungen für Verkehr und Transport in Mainz mit sich. Durch Straßensperrungen, Fußgängerzonen und verstärkten ÖPNV soll ein reibungsloser Ablauf für die großen Menschenmengen sichergestellt werden. Das Fest endet am 22. Juni, bis 24. Juni werden alle Einschränkungen wieder aufgehoben.

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