Manfred Roth wird Ehrenmitglied des Offenbacher Karnevalvereins für Lebenswerk
Adriana HaufferManfred Roth wird Ehrenmitglied des Offenbacher Karnevalvereins für Lebenswerk
Manfred Roth als Ehrenmitglied des Offenbacher Karnevalvereins (OKV) ausgezeichnet
Nach Jahrzehnten des Engagements ist Manfred Roth nun als Ehrenmitglied des Offenbacher Karnevalvereins (OKV) geehrt worden. Seine Verbindung zu den örtlichen Fastnachtsbräuchen begann 1980, als er erstmals als Prinzenskandidat antrat. Seither hat er in zahlreichen Führungspositionen die Festkultur Offenbachs über 40 Jahre lang geprägt.
Zu Roths frühen Verdiensten zählte sein Amt als Marschall der Lederanischen Garde von 1981 bis 1985. Im Jahr 2000 übernahm er eine noch prominentere Rolle als erster Vorsitzender des OKV – ein Posten, den er bis 2014 innehatte. In dieser Zeit belebte er die großen Indoor-Karnevalssitzungen im Offenbacher Rathaus wieder und brachte damit eine beliebte Tradition zurück.
Sein Einfluss beschränkte sich jedoch nicht auf lokale Veranstaltungen. Von 1996 bis 2014 fungierte er als Hofmarschall und zeichnete für zeremonielle Pflichten sowie Umzüge verantwortlich. Zudem organisierte er mehrere groß angelegte Jubiläumsfeiern und führte die Festumzüge durch die Innenstadt an. 2015 erreichte er mit dem Amt des Landesverwesers die höchste karnevalistische Würde Offenbachs – eine Position, die er bis heute bekleidet.
Über seine organisatorische Arbeit hinaus spielte Roth eine entscheidende Rolle bei der Überbrückung von Gräben: Er trug maßgeblich dazu bei, die Offenbacher Karnevalsgemeinde mit ihren Frankfurter Pendants zu versöhnen und so jahrzehntelange Spannungen abzubauen. Für sein Wirken wurde er unter anderem mit der Hessischen Ehrenurkunde ausgezeichnet, einer landesweiten Ehrung für herausragendes bürgerliches Engagement.
Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft durch den OKV unterstreicht Roths bleibenden Einfluss auf die Karnevalsszene der Region. Seine jahrzehntelange Führungsarbeit hat Offenbachs Bräuche nachhaltig geprägt – von Umzügen bis hin zur politischen Versöhnung. Der Verein würdigt damit offiziell seinen unermüdlichen Einsatz als festen Bestandteil der eigenen Geschichte.






