24 January 2026, 22:27

Mauerstettens Zukunft: Oberbürgermeister-Debatte zwischen Erfahrung und Neuaufbruch

Ein Plakat bewirbt die elektrische Stadt Bergbahn, Deutschland, mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Mauerstettens Zukunft: Oberbürgermeister-Debatte zwischen Erfahrung und Neuaufbruch

Mauerstettens anstehende Kommunalwahlen bilden die Bühne für eine Oberbürgermeister-Debatte am 3. Februar

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Amtsinhaber Armin Holderried, der die Gemeinde seit 18 Jahren führt, trifft dabei im Rahmen einer öffentlichen Diskussion der Allgäuer Zeitung Kaufbeuren auf den Gemeinderat Benjamin Schick. Die Veranstaltung verspricht, brennende Themen aufzugreifen und den Wählern gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Visionen und Hintergründe der Kandidaten zu ermöglichen.

Die Debatte findet im „Sonnenhof“ in Mauerstetten statt, der Eintritt ist für alle Besucher kostenfrei. Die Organisatoren bitten um freiwillige Spenden für den Leserhilfefonds „Kartei der Not“, während Getränke vor Ort erworben werden können. Bürger haben die Möglichkeit, Fragen im Voraus einzureichen; die Redaktion plant, möglichst viele davon in die Diskussion einzubinden.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Wohnraum, Wirtschaft, kommunale Entwicklung, Finanzen und Verkehr – Bereiche von besonderer Bedeutung, da die Gemeinde 2025 mit einem deutlichen Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen rechnet. Doch nicht nur sachpolitische Fragen werden behandelt: Die Veranstaltung gibt auch Einblick in das Privatleben der Kandidaten. Der 59-jährige Armin Holderried wirbt mit Kontinuität und überparteilicher Führung nach fast zwei Jahrzehnten im Amt. Sein Herausforderer, der 40-jährige Zahntechniker Benjamin Schick, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Schick beschreibt seine Kandidatur als logischen Schritt hin zu mehr Verantwortung. Die eigentliche Wahl findet am 8. März statt und gibt den Bürgern die Chance, sich zwischen Erfahrung und einem neuen Ansatz zu entscheiden.

Die Debatte am 3. Februar bietet den Mauerstettenern eine direkte Möglichkeit, sich vor dem Wahltermin mit den Oberbürgermeister-Kandidaten auseinanderzusetzen. Angesichts der bevorstehenden finanziellen Herausforderungen und der lokalen Prioritäten könnte die Diskussion maßgeblich beeinflussen, wie die Wähler die Pläne der Bewerber bewerten. Das Ergebnis wird entscheiden, wer die Gemeinde in der nächsten Amtszeit führen wird.