21 December 2025, 13:43

Mehr als 500 ausstehende Klagen behindern die BAföG-Verarbeitung

Ein Spinnkater befindet sich auf einem Blatt unter anderen Blättern an einer Pflanze mit einem unscharfen Hintergrund.

Mehr als 500 ausstehende Klagen behindern die BAföG-Verarbeitung - Mehr als 500 ausstehende Klagen behindern die BAföG-Verarbeitung

Über 500 anhängige Klagen behindern BAföG-Bearbeitung

Mehr als 500 anhängige Klagen behindern BAföG-Bearbeitung

Mehr als 500 anhängige Klagen behindern BAföG-Bearbeitung

Studierende in Thüringen, die mit langen Verzögerungen bei der Auszahlung ihres BAföG kämpfen, sollen bald vorläufig Entlastung erfahren. Um den wachsenden Rückstau bei den Anträgen abzubauen, ist eine kurzfristige Personalaufstockung geplant. Rund 1.000 betroffene Studierende erhalten derzeit Überbrückungszahlungen, während sie auf die endgültige Bewilligung warten.

Ab Januar werden 30 zusätzliche Vollzeitkräfte das Studierendenwerk unterstützen, um die Bearbeitung zu beschleunigen. Die über eine externe Agentur eingestellten Mitarbeiter konzentrieren sich darauf, Anträge auf fehlende Unterlagen zu prüfen und schnell nachzufassen. Ziel ist es, den Rückstand abzubauen, der viele Studierende seit über einem Jahr auf ihre Förderung warten lässt.

Über 90 Prozent der BAföG-Anträge gehen unvollständig ein, was wiederholte Nachforderungen nach zusätzlichen Dokumenten erforderlich macht. Dieses Problem – kombiniert mit mehr als 500 anhängigen Klagen – hat die Bearbeitung weiter verlangsamt. Studierende haben zudem das Recht, Verzögerungen gerichtlich anzufechten, was die administrative Belastung zusätzlich erhöht. Bis April wird geprüft, ob die zusätzlichen Kräfte weiterhin benötigt werden oder ob sich die Bearbeitungszeiten wieder normalisiert haben. Bis dahin erhalten die am stärksten betroffenen Studierenden weiterhin Überbrückungszahlungen.

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Die vorübergehende Personalaufstockung soll den Rückstau auflösen und die Wartezeiten für Studierende verkürzen. Bei Erfolg könnte die Maßnahme weitere Überbrückungszahlungen überflüssig machen. Im Frühjahr wird bewertet, ob die zusätzliche Unterstützung weiterhin notwendig ist.