Mehr Wildunfälle auf vereisten Straßen: So schützen Sie sich und die Tiere
Adriana HaufferPolizei warnt vor tödlicher Kombination auf den Straßen - Mehr Wildunfälle auf vereisten Straßen: So schützen Sie sich und die Tiere
Winterwetter und verstärkte Wildtierbewegungen führen zu mehr wildunfallbedingten Verkehrsunfällen in Teilen Deutschlands
In den Landkreisen Unstrut-Hainich und Nordhausen hat die Polizei mehrere Zusammenstöße mit Rehen auf vereisten Straßen gemeldet. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt.
Die jüngsten Unfälle ereigneten sich, als Rehe Straßen in bewaldeten Gebieten überquerten und Fahrzeuge auf gefrorenen Fahrbahnen ins Schleudern gerieten. Lokale Behörden weisen darauf hin, dass die winterlichen Bedingungen in Kombination mit erhöhter Tieraktivität solche Kollisionen wahrscheinlicher machen.
Die Polizei in Nordhausen hat Verhaltensregeln herausgegeben, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden. Sie empfiehlt, die Geschwindigkeit in der Nähe von Wäldern und an Straßen mit Wildwechsel-Schildern zu reduzieren. Falls ein Tier auf der Fahrbahn gesichtet wird, sollten Fahrer das Fernlicht abblenden, um es nicht zu erschrecken. Taucht ein Tier plötzlich auf, rät die Polizei, zu hupen, kräftig zu bremsen und starke Ausweichmanöver zu vermeiden.
Die Warnungen sind Teil umfassender Bemühungen, die Verkehrssicherheit im Winter zu erhöhen. Autofahrer werden aufgefordert, besonders in ländlichen und bewaldeten Gebieten wachsam zu bleiben. Durch die Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen ließen sich weitere Unfälle verhindern – zum Schutz von Verkehrsteilnehmern und Wildtieren gleichermaßen.
