Mindestlohnerhöhung 2026 setzt Thüringer Unternehmen unter Druck
Hilda Dussen vanViele Thüringer Unternehmen wollen Preise erhöhen - Mindestlohnerhöhung 2026 setzt Thüringer Unternehmen unter Druck
Viele Thüringer Unternehmen wollen Preise erhöhen
Viele Thüringer Unternehmen wollen Preise erhöhen
Viele Thüringer Unternehmen wollen Preise erhöhen
- Dezember 2025, 10:40 Uhr
Mindestlohnerhöhung, Mindestlohn, Erfurt, Industrie- und Handelskammer, Preise, Einkommen, Verbände, Thüringen, Finanzen, Wirtschaft
Unternehmen in Thüringen bereiten sich auf die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland zum Januar 2026 vor. Die Anpassung wird die Kosten in die Höhe treiben und viele Betriebe zwingen, Löhne anzupassen, Preise zu erhöhen oder sogar Stellen abzubauen. Besonders betroffen sind Branchen wie die Industrie und die Gastronomie.
Fast ein Drittel der befragten Thüringer Unternehmen zahlt seinen Beschäftigten derzeit den Mindestlohn. Diese Betriebe werden mit der Einführung des neuen Satzes sofort unter Druck geraten. Etwa die Hälfte plant, die höheren Kosten durch Preiserhöhungen auszugleichen, während die andere Hälfte die Löhne über den Mindestlohn anheben will, um die Gehaltsabstände zwischen den Mitarbeitenden zu wahren.
Die Mindestlohnerhöhung wird die Lohnstrukturen und Preise in Thüringen grundlegend verändern. Unternehmen in der Industrie und der Gastronomie, die ohnehin schon unter Spannung stehen, werden Gehälter anpassen und die Mehrkosten an die Kundschaft weitergeben. Andere könnten ihre Einstellungen zurückfahren – ein Zeichen für die wachsenden Herausforderungen auf einem immer enger werdenden Arbeitsmarkt.
