MTV Wolfenbüttel kämpft nach überraschender Platzsperre um Saisonvorbereitung
Adriana HaufferMTV Wolfenbüttel kämpft nach überraschender Platzsperre um Saisonvorbereitung
MTV Wolfenbüttel wirft Stadtverwaltung vor, Hauptplatz im Meesche-Sportpark überraschend gesperrt zu haben
Der Streit um die plötzliche Schließung des Hauptspielplatzes im Meesche-Sportpark hat die Vorbereitungen des MTV Wolfenbüttel auf die neue Landesliga-Saison nach dem Abstieg aus der Oberliga empfindlich gestört.
Die Stadtverwaltung hatte alle Sportvereine im Mai aufgefordert, die wichtigsten Termine für die Saison mitzuteilen. Der MTV Wolfenbüttel reichte die geforderten Angaben jedoch nicht fristgerecht ein. Die Sanierungsarbeiten auf dem Platz waren für den 8. Juni vorgesehen – unter Berücksichtigung der Personalkapazitäten und des Zeitplans des Grünflächenamts.
Nach intensiver Nutzung ist für den Platz eine vorgeschriebene Ruhe- und Instandsetzungsphase von vier bis fünf Wochen erforderlich. Der Verein gab erst nach Beginn der Arbeiten Freundschaftsspiele bekannt, darunter eines gegen den HSC Hannover. In der Folge mussten die Partien abgesagt werden.
Die Stadt wies jede Schuld von sich und veröffentlichte eine Stellungnahme, um ihre Position zu erläutern. Gleichzeitig betonte sie, dass dem MTV Wolfenbüttel weiterhin alternative Plätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung stünden. Unterdessen hielt der Verein seine erste Trainingseinheit in Adersheim ab, nachdem er wegen der Sperrung umziehen musste.
Die Schließung zwingt den MTV Wolfenbüttel nun, seine Pläne für die kommende Saison anzupassen. Während der Hauptplatz dringend instand gesetzt wird, ist der Verein auf andere Sportanlagen angewiesen. Freundschaftsspiele und Trainingseinheiten wurden verlegt, um die Vorbereitung des Teams aufrechtzuerhalten.
