27 February 2026, 10:12

Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke soll Dresden und Prag in einer Stunde verbinden

Ein Zug fährt aus einem Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

"Endlich!": Kraushaar drängt auf Tempo bei Prag-Bahnlinie - Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke soll Dresden und Prag in einer Stunde verbinden

Großes Schienenprojekt zwischen Dresden und Prag erreicht entscheidende Phase

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Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar drängt den Bundestag, die Prüfung des Vorhabens zu beschleunigen. Ziel ist es, die Finanzierung zu sichern und die Tür für EU-Fördergelder sowie die Zusammenarbeit mit Tschechien offen zu halten.

Kernstück des Projekts ist ein 30 Kilometer langer Tunnel durch das östliche Erzgebirge. Nach seiner Fertigstellung wird sich die Reisezeit zwischen Dresden und Prag auf nur noch eine Stunde verkürzen. Die neue Strecke soll zudem die Überlastung der bestehenden Verbindung verringern und Anwohner durch weniger Lärm entlasten.

Die Planung der Hochgeschwindigkeitsstrecke begann im September 2017. Der Baubeginn ist für 2032 vorgesehen, wobei das gesamte Projekt von den ersten Entwürfen bis zur Vollendung etwa 27 Jahre in Anspruch nehmen wird. Das Bundesverkehrsministerium hat nun die Planungsunterlagen an den Bundestag übergeben.

Kraushaar betonte die strategische Bedeutung der Strecke, die Berlin, Prag und Wien verbindet. Sie warnte, dass Verzögerungen die EU-Förderung und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Tschechien gefährden könnten.

Bei einer Genehmigung würde die Bahnverbindung den Verkehr zwischen Deutschland und Tschechien revolutionieren. Die Entscheidung des Bundestags wird darüber entscheiden, ob das Projekt im Zeitplan für EU-Mittel und die gemeinsame Umsetzung bleibt. Die Fertigstellung würde einen bedeutenden Fortschritt für den Verkehr in Mitteleuropa bedeuten.