Neue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für 400 Haushalte
Adriana HaufferNeue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für 400 Haushalte
Die Stadtwerke Wolfenbüttel haben auf der Halchterschen Straße eine neue Ortsnetzstation errichtet, um den steigenden Strombedarf zu decken. Das 200.000-Euro-Projekt ist bereits die vierte solche Anlage, die der kommunale Versorger in diesem Jahr in Betrieb genommen hat. Nach Angaben der Verantwortlichen soll sie die Versorgungssicherheit erhöhen und das künftige Wachstum in der Region unterstützen.
Die Station wandelt Mittelspannungsstrom von 20 Kilovolt auf 0,4 Kilovolt um und macht ihn so für Haushalte und Gewerbebetriebe nutzbar. Mit einer aktuellen Leistung von 630 Kilovoltampere kann sie unter normalen Bedingungen etwa 400 Einfamilienhäuser versorgen. Die Anlage ist so konzipiert, dass ihre Kapazität bei Bedarf verdoppelt werden kann.
Die Anschlussarbeiten werden während der Sommerpause durchgeführt, um Beeinträchtigungen für den Verkehr, Anwohner und lokale Unternehmen zu vermeiden. Ingo Schultz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel, erläuterte, dass moderne Netze heute deutlich höhere Lasten bewältigen müssten als früher. Die neue Station sorge dafür, dass der Strom zuverlässig vom Mittelspannungsnetz zu den Endverbrauchern fließe.
Die Ortsnetzstation stärkt nicht nur die lokale Stromversorgung, sondern bereitet das Netz auch auf den wachsenden Bedarf vor. Dank ihrer flexiblen Bauweise lässt sie sich später ohne größere Baumaßnahmen erweitern. Die Investition ist Teil der laufenden Bemühungen, die Energieinfrastruktur in Wolfenbüttel zu modernisieren.






