Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Wohnungsbau 2023 revolutionieren
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, noch vor Ende 2023 das Gebäudetyp-E-Gesetz einzuführen. Das neue Gesetz soll den Wohnungsbau beschleunigen und die Baukosten im ganzen Land senken. Hubertz betonte, dass eine gut durchdachte Gesetzgebung entscheidend für den Erfolg sei.
Das geplante Gesetz ist Teil einer umfassenden Initiative, um Wohnraum bezahlbarer zu machen. Hubertz erklärte, dass schnellere Bauprozesse die Kosten direkt verringern würden, und führte aus: "Wer schneller bauen kann, spart viel Geld." Gleichzeitig forderte sie einen Verzicht auf übermäßig strenge Vorgaben und argumentierte, dass nicht jedes Zusatzmerkmal unverzichtbar sei.
Einen konkreten Termin für die Verabschiedung des Gesetzes nannte die Ministerin nicht, versicherte jedoch, dass die Arbeiten auf Hochtouren liefen. "Bis Jahresende schaffen wir das", erklärte sie. Im Mittelpunkt stehe die Vereinfachung von Abläufen, um Kosten zu drücken und die Entwicklung zu beschleunigen.
Hubertz unterstrich die Notwendigkeit eines ausgewogenen Gesetzesentwurfs: "Entscheidend ist, dass das Gesetz gut gemacht ist", sagte sie. Ziel sei es, dass das Vorhaben seinen Zweck erfüllt, ohne neue Hürden zu schaffen.
Das Gebäudetyp-E-Gesetz soll noch Ende 2023 in Kraft treten. Sein Erfolg hängt davon ab, wie wirksam es Bürokratie abbauen und die Baukosten senken kann. Die Regierung sieht darin einen wichtigen Schritt zur Entschärfung der Wohnungsnot.






