NRW-Inklusionsscheck bricht 2022 alle Förderrekorde mit über 800.000 Euro
Adriana HaufferNRW-Inklusionsscheck bricht 2022 alle Förderrekorde mit über 800.000 Euro
Nordrhein-Westfalens „Inklusionsscheck“-Programm verzeichnet stärkstes Jahr
Das Inklusionsscheck-Programm von Nordrhein-Westfalen hat 2022 sein bisher erfolgreichstes Jahr erlebt: Über 400 Projekte wurden mit der Rekordsumme von 812.000 Euro gefördert. Die seit 2019 laufende Initiative unterstützt Vereine und Initiativen dabei, inklusivere Angebote für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.
Der Inklusionsscheck NRW fördert Vorhaben, die Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen. Gefördert werden unter anderem Festivals, Ausstellungen, Workshops und Publikationen. Pro Projekt stehen bis zu 2.000 Euro zur Verfügung, um Barrieren abzubauen und die Teilhabe zu erweitern.
Anträge können online über die Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingereicht werden. Der Link unter www.mags.nrw/inklusionsscheck bleibt bis zum 30. September 2023 geöffnet. Zu den geförderten Erfolgsprojekten 2022 zählten zwei Initiativen des Viersener Vereins Special-Fly e.V.: ein Schwimmangebot und ein mobiles Snoezelen-Snoezelraum für sensorische Erlebnisse.
Seit dem Start wächst das Programm stetig – die Zahlen von 2022 markieren die höchsten Fördersummen und Projektzahlen seit Bestehen.
Der Inklusionsscheck NRW setzt sich weiterhin für bessere Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen ein. Noch bis Ende September können sich Vereine und Initiativen um Unterstützung bewerben. Ziel der Förderung ist es, Begegnungen zu schaffen und nachhaltige Veränderungen in den Kommunen zu bewirken.






