Olympische Hoffnung: Nordische Kombination kämpft um ihre Zukunft mit Frauenwettbewerben
Hilda Dussen vanOlympische Hoffnung: Nordische Kombination kämpft um ihre Zukunft mit Frauenwettbewerben
Die Zukunft der Nordischen Kombination bei den Olympischen Spielen hat nach einem jüngsten Event eine positive Wende genommen, das wichtige Persönlichkeiten beeindruckt hat. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry besuchte den Wettbewerb und lobte die Energie, die Zuschauerzahlen und die Organisation. Ihre begeisterte Reaktion nährt die Hoffnung auf einen weiteren Platz der Sportart im Programm der Winterspiele.
Die Nordische Kombination bleibt die einzige Disziplin bei den Winterspielen ohne Frauenwettbewerb. Athleten wie Johannes Rydzek haben diesen Missstand wiederholt kritisiert und Veränderungen gefordert. Der Internationale Skiverband (FIS) hat Fortschritte vorangetrieben, indem er 2021 Frauenwettbewerbe in der Nordischen Kombination in den Weltcup aufnahm und Testwettkämpfe durchführte.
FIS-Präsident Johan Eliasch bestätigte, Coventry sei "sehr begeistert" von der Veranstaltung gewesen. Zudem versprach er, sich für die olympische Zukunft des Sports einzusetzen – inklusive der Teilnahme von Frauen. Eine endgültige Entscheidung des IOC wird für diesen Sommer erwartet.
Julian Schmid, einer der besten Athleten der Sportart, zeigte sich optimistisch über die Wirkung des Events. Vinzenz Geiger fügte hinzu, Coventry habe "geschwärmt" von der Atmosphäre und der Begeisterung. Diese Reaktionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der FIS erfolgreich dafür gekämpft hat, dass die Nordische Kombination der Frauen bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina debütiert – mit Qualifikationsstandards, die 2023 festgelegt, und der offiziellen Programmaufnahme, die 2024 bestätigt wurde.
Die Entscheidung des IOC über den olympischen Status der Nordischen Kombination steht in den kommenden Monaten an. Coventrys positives Feedback und die anhaltenden Bemühungen des FIS stärken die Argumente dafür, die Sportart zu erhalten – und sie um Frauenwettbewerbe zu erweitern. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Disziplin auch künftig Teil der Winterspiele bleibt.
