25 April 2026, 00:14

PETA wirft Wuppertaler Zoo grausame Elefanten-Dressur und Misshandlung vor

Plakat wirbt für einen Münchner Zoo, zeigt Bilder von einem Leoparden und einer Hauskatze mit Text über Zooinformationen.

PETA wirft Wuppertaler Zoo grausame Elefanten-Dressur und Misshandlung vor

Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten zu misshandeln. Die Organisation behauptet, die Tiere würden gezwungen, Kunststücke vorzuführen, Besucher zu tragen und harte Trainingsmethoden zu erdulden. PETA fordert nun ein sofortiges Ende dieser Praktiken.

Videoaufnahmen aus den Monaten Mai bis Juli 2018 zeigen, wie Elefanten im Wuppertaler Zoo für Fotos posieren und vor Publikum auftreten müssen. Pfleger sollen demnach sogenannte Bullhooks – ein spitzes Werkzeug – einsetzen, um die Tiere zu kontrollieren, und ihnen dabei teilweise an den Stoßzähnen ziehen. Selbst das Elefantenbaby Tuffi leide laut PETA unter psychischem Stress durch die Tierpfleger.

Die Organisation verweist zudem auf grundsätzliche Bedenken hinsichtlich des Elefantenschutzes in Zoos. Elefanten in Gefangenschaft entwickeln häufig Verhaltensstörungen, Fuß- und Gelenkerkrankungen und sterben Jahrzehnte früher als ihre Artgenossen in freier Wildbahn. PETA argumentiert, dass kein Zoo den komplexen Bedürfnissen der Tiere gerecht werden könne.

Die Tierschützer haben sich wiederholt an Oberbürgermeister Andreas Mucke und Mitglieder des Wuppertaler Stadtrats gewandt, erhalten aber nach eigenen Angaben keine Antwort. PETA fordert nun ein vollständiges Verbot der Zucht und des Imports von Elefanten in Zoos, um deren Haltung schrittweise abzuschaffen. Zudem soll der Zoo auf "Protected Contact" umstellen – ein System, bei dem Pfleger und Tiere stets durch Barrieren getrennt sind.

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PETA besteht darauf, dass der Wuppertaler Zoo die Ausbeutung seiner Elefanten für Unterhaltung und wirtschaftliche Zwecke beenden muss. Zu den Forderungen gehören das Verbot von Zwangsvorführungen, ein Stopp der Zuchtprogramme sowie die Einführung sicherer Umgangsmethoden. Ohne Veränderungen, warnt die Organisation, würden die Tiere weiterhin langfristigen Schaden erleiden.

Quelle