Petershausen erwartet 2026 erstmals Überschuss bei Wasser und Abwasser
Reingard FaustPetershausen erwartet 2026 erstmals Überschuss bei Wasser und Abwasser
Die Stadtwerke Petershausen (EGP) rechnen für das Jahr 2026 mit einem finanziellen Überschuss bei ihren Wasser- und Abwasserdienstleistungen. Die positive Prognose folgt auf eine Gebührenerhöhung, die zu Jahresbeginn in Kraft trat. Laut Angaben der Verantwortlichen tragen die höheren Entgelte dazu bei, frühere Defizite auszugleichen.
Der erwartete Überschuss speist sich aus zwei Hauptquellen: Die Wasserversorgung soll rund 110.000 Euro einbringen, die Abwasserentsorgung etwa 250.700 Euro. Diese Zahlen spiegeln die angepassten Gebühren wider, die erhöht wurden, um die Betriebskosten zu decken.
Die Anpassung fiel moderat aus, da die neuen Sätze auch die Defizite der vergangenen vier Jahre berücksichtigen. Zahlreiche kostspielige Infrastrukturprojekte, die ursprünglich für 2026 geplant waren, wurden auf 2027 verschoben. Diese Verzögerung entlastet die Haushaltslage im aktuellen Jahr spürbar.
Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Wasser- und Abwasserdienstleistungen langfristig kostendeckend erbracht werden müssen. Die jüngsten Gebührenanpassungen entsprechen dieser Vorgabe und sichern die finanzielle Stabilität des Versorgers – ohne die Bürger übermäßig zu belasten.
Der Überschuss 2026 wird dazu beitragen, den Betrieb der Petershausener Wasser- und Abwasserwirtschaft zu festigen. Die Verschiebung größerer Ausgaben auf 2027 hat die finanzielle Situation in diesem Jahr deutlich verbessert. Das Unternehmen handelt weiterhin im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und sorgt für einen langfristigen Ausgleich von Kosten und Einnahmen.






