Porsche Carrera GT bricht 2026 drei Auktionsrekorde in Millionenhöhe
Hilda Dussen vanPorsche Carrera GT bricht 2026 drei Auktionsrekorde in Millionenhöhe
Der Porsche Carrera GT hat 2026 drei neue Auktionsrekorde aufgestellt und damit seine anhaltende Faszination unter Sammlern bewiesen. Seltene Exemplare des Supersportwagens erzielten Preise, die frühere Benchmarks bei Weitem überstiegen – ein Modell wechselte für über 6 Millionen Dollar den Besitzer. Ursprünglich zu einem Preis von etwa 440.000 Dollar auf den Markt gekommen, hat sich der Carrera GT zu einem der begehrtesten Porsche der Geschichte entwickelt.
Ursprünglich als Rennprojekt unter dem Namen LMP 2000 gestartet, ging der Carrera GT später in Serienproduktion. Zwischen 2003 und 2006 fertigte Porsche lediglich 1.270 Einheiten, jede angetrieben von einem 5,7-Liter-V10-Motor mit 605 PS und 590 Newtonmetern Drehmoment. Seine Seltenheit und Leistung machen ihn seit Langem zu einem Favoriten unter Enthusiasten.
Anfang dieses Jahres wechselte ein Carrera GT in Sealgrau Metallic für 3,085 Millionen Dollar bei der RM Sotheby’s Arizona Car Week den Besitzer. Dieser Rekord hielt nicht lange: Ein GT Silber Metallic-Exemplar aus der Drift Capital Collection erlöste bei der RM Sotheby’s-Auktion in Miami 3,305 Millionen Dollar. Der alternative Vermögensverwalter Drift Capital hatte den niedriggelaufenen Carrera GT Ende 2023 in sein Portfolio aufgenommen.
Den höchsten Preis erzielte ein individuell lackierter Carrera GT in Gulf-Blau, der bei Broad Arrow’s Amelia Island-Auktion für 6,715 Millionen Dollar den Besitzer wechselte. Damit wurde der bisherige öffentliche Auktionsrekord von 2,2 Millionen Dollar – aufgestellt vor 2026 – mehr als verdreifacht.
Die drei Rekordverkäufe 2026 unterstreichen den Status des Carrera GT als „Blue-Chip“-Sammlerfahrzeug. Die Preise liegen mittlerweile weit über dem ursprünglichen Listenpreis von 440.000 Dollar und spiegeln seine Exklusivität und Begehrlichkeit wider. Das Rennsporterbe und die begrenzte Stückzahl treiben die Nachfrage auf Spitzenauktionen weiterhin an.






