22 April 2026, 18:11

Pro Bahn fordert Reformen: Deutschlandticket soll günstiger und flexibler werden

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent, auf dem "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" steht, und einer Flagge, im Hintergrund sind Laternenpfähle, Straßenlaternen, Bäume, Kräne, ein Gebäude und ein bewölkter Himmel zu sehen.

Pro Bahn fordert Reformen: Deutschlandticket soll günstiger und flexibler werden

Fahrgastverband Pro Bahn fordert günstigere und flexiblere ÖPNV-Angebote

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat eine Reihe von Forderungen vorgelegt, um den öffentlichen Nahverkehr bezahlbarer und flexibler zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei Änderungen am Deutschlandticket: Die Organisation verlangt sofortige Anpassungen bei den Preisen und Vertragsbedingungen. Zudem fordert sie eine bessere finanzielle Unterstützung für Verkehrsbetriebe.

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Pro Bahn setzt sich insbesondere für die Abschaffung der aktuellen Kündigungsfrist beim Deutschlandticket ein. Michael Koch, Sprecher des Verbands, begründete dies damit, dass Passagiere dadurch mehr Freiheit erhielten. Zudem schlug er vor, flexiblere Tarifmodelle einzuführen – etwa Bonusprogramme für Jahresabonnenten oder die Möglichkeit, das Ticket ohne langfristige Bindung zu erwerben.

Die Organisation spricht sich außerdem gegen die geplanten Preiserhöhungen für das Deutschlandticket in den Jahren 2027 und 2028 aus. Lukas Iffländer, ein weiterer Vertreter von Pro Bahn, betonte die Notwendigkeit struktureller Entlastungen für Bahnbetreiber. Dazu gehöre die Senkung der Trassenentgelte, die sich stärker an den tatsächlichen Kosten statt an überhöhten Sätzen orientieren sollten.

Über den Schienenverkehr hinaus forderte Iffländer mehr Investitionen in Elektrobusse und die dazugehörige Infrastruktur. Pro Bahn kritisierte die aktuellen staatlichen Subventionen, die den Autoverkehr begünstigten, und verlangte stattdessen gezielte finanzielle Unterstützung für den öffentlichen Nahverkehr. Ziel sei es, die finanzielle Belastung für Fahrgäste und Verkehrsanbieter zu verringern und den ÖPNV attraktiver zu machen.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Kosten für Nutzer des Deutschlandtickets zu senken und die Flexibilität zu erhöhen. Bei einer Umsetzung könnten sie den finanziellen Druck auf Verkehrsbetriebe mindern und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs fördern. Nun liegt es an Politik und Branchenvertretern, auf die Forderungen von Pro Bahn zu reagieren.

Quelle