08 February 2026, 12:35

Rassistischer Angriff auf Taxifahrer in Erfurt eskaliert nach Streit um Fahrgeld

Ein schwarzes Taxi fährt die Straße entlang, vorne ein Radfahrer, im Hintergrund Gebäude, Pfosten und Schilder.

Taxi-Fahrer rassistisch beleidigt und angegriffen - Rassistischer Angriff auf Taxifahrer in Erfurt eskaliert nach Streit um Fahrgeld

Ein Taxifahrer in Erfurt wurde nach einem Streit über die Bezahlung von einem Fahrgast körperlich angegriffen und rassistisch beleidigt. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Krämpfervorstadt und hinterließ bei dem Fahrer leichte Verletzungen. Die Polizei hat den Verdächtigen inzwischen wegen mehrerer Straftaten angeklagt.

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Der Angriff geschah, als ein 51-jähriger Deutscher, der angeblich alkoholisiert war, sich weigerte, sein Fahrgeld zu begleichen. Es kam zum Streit, der in körperliche Gewalt und rassistische Beschimpfungen gegen den 35-jährigen Fahrer irakischer Herkunft eskalierte.

Der Fahrer erhielt vor Ort medizinische Erstversorgung wegen seiner leichten Verletzungen. Die Behörden bestätigten später, dass der Verdächtige bereits wegen Körperverletzung vorbestraft war.

Dem Mann werden nun Straftaten wie Körperverletzung und rassistische Beleidigung vorgeworfen. Während dieser Fall dokumentiert ist, fehlen umfassende Statistiken zu rassistischen Übergriffen auf Taxifahrer in Deutschland. Ein weiterer Vorfall aus dem Sommer 2024, bei dem ein deutscher Polizist auf Mallorca beteiligt war, ist der einzige andere aktuelle bekannte Fall dieser Art.

Das Verfahren gegen den Verdächtigen wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt, wobei die Anklage sowohl den körperlichen Angriff als auch die rassistische Beleidigung umfasst. Der Fahrer, der verletzt wurde, hat sich inzwischen erholt. Offizielle Daten zu ähnlichen Vorfällen in ganz Deutschland sind derzeit nicht zugänglich.