Rauchgasvergiftung in Waltershausener Pflegeheim: 75-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Berndt MitschkeEvakuierung nach Rauch in Wohnheim - Untersuchungen laufen - Rauchgasvergiftung in Waltershausener Pflegeheim: 75-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Schwerer Vorfall in Waltershausener Pflegeheim: 75-Jähriger nach Rauchgasvergiftung schwer verletzt
Bei einem ernsten Zwischenfall in einem Pflegeheim in Waltershausen hat sich ein 75-jähriger Bewohner durch Rauchgasvergiftung schwer verletzt. Die Behörde rückte umgehend aus, evakuierte alle anderen Bewohner vorsorglich und begann mit den Ermittlungen zur Ursache des Rauchs.
Das Ereignis ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich dichter Rauch in der Wohneinheit des älteren Mannes ausbreitete. Feuerwehrleute und Rettungssanitäter trafen am Ort ein und fanden den 75-Jährigen in kritischem Zustand vor. Sie brachten ihn sofort zur notärztlichen Behandlung ins Krankenhaus.
Drei weitere Bewohner im Alter von 50 und 62 Jahren erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie wurden medizinisch versorgt, mussten aber nicht stationär aufgenommen werden. Unterdessen veranlasste die Behörde die Evakuierung der übrigen Bewohner, um deren Sicherheit zu gewährleisten. Die Ursache für die Rauchentwicklung ist bisher ungeklärt.
Kriminalbeamte der Polizeiinspektion Gotha, die Staatsanwaltschaft, Ermittler der Landeskriminalpolizei sowie die Feuerwehr untersuchen gemeinsam den Tatort. Ziel der Ermittlungen ist es, herauszufinden, wie der Rauch in die Wohneinheit des Bewohners gelangt ist.
Der verletzte 75-Jährige wird derzeit im Krankenhaus behandelt, während die drei weiteren Betroffenen wegen leichter Rauchgasbelastung ambulant versorgt wurden. Die Behörde setzt ihre Vor-Ort-Ermittlungen fort, um die genauen Umstände des Vorfalls aufzuklären. Mit weiteren Informationen ist im Laufe der Ermittlungen zu rechnen.
