01 May 2026, 04:12

"Reclaim the Night" in Berlin-Kreuzberg eskaliert mit Feuerwerk und Festnahmen

Gruppe von Menschen marschiert die Straße entlang und hält eine 'Solidarität und Feminismus'-Fahne, mit geparkten Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

"Reclaim the Night" in Berlin-Kreuzberg eskaliert mit Feuerwerk und Festnahmen

Über 2.000 Menschen nahmen an der jährlichen Frauent示威 in Berlin-Kreuzberg am Vorabend des 1. Mai teil. Unter dem Motto "Reclaim the Night" (dt. " Holt euch die Nacht zurück") kam es zu Spannungen, als Feuerwerkskörper explodierten und Gegenstände auf die Polizei geworfen wurden. Die Behörden hatten vorsorglich rund 1.800 Beamte in der Stadt eingesetzt, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.

Der Demonstrationszug startete am Kottbusser Damm, zog sich durch den Bezirk und endete auf der Köpenicker Straße. Teilnehmerinnen trugen Transparente und skandierten Parolen, mit denen sie sich gegen Belästigung und strukturelle Unterdrückung aussprachen. Auf einem Plakat stand: "Es ist an der Zeit, unsere Wut zu kanalisieren und uns gegen rassistische, queerenfeindliche und frauenverachtende Übergriffe auf unseren Straßen zu wehren – und gegen die patriarchale Gesellschaft, die sie erst ermöglicht. Wir weigern uns, uns anzupassen; stattdessen holen wir uns zurück, was uns rechtmäßig gehört."

Im Laufe des Abends spitzte sich die Lage weiter zu. In der Nähe der Polizeiketten wurden Feuerwerkskörper gezündet, und mehrere Gegenstände flogen in Richtung der Beamten. Vier Fälle von Sachbeschädigung wurden gemeldet, darunter Vandalismus an Privatfahrzeugen und Polizeifahrzeugen. Die Veranstalter beendeten die Kundgebung etwa zehn Minuten früher als geplant, als Reaktion auf die Eskalation.

Die Polizei nahm eine Person fest, die einen Beamten angeblich beleidigt haben soll. Der Einsatz erfolgte vor dem Hintergrund weiterer großer Demonstrationen, die für Freitag erwartet werden – dann sollen 5.300 Polizisten in der Stadt im Einsatz sein.

Die Demonstration endete früher als vorgesehen, doch zuvor war es noch zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmerinnen und der Polizei gekommen. Angesichts weiterer geplanter Proteste am Freitag haben die Behörden ihre Präsenz deutlich verstärkt. Die Ereignisse der Nacht unterstrichen die anhaltenden Spannungen rund um geschlechtsspezifische Gewalt und öffentliche Sicherheit in der Hauptstadt.

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