Riesenauftrag für Offshore-Windenergie stärkt deutsche Industrie und schafft 500 Jobs
Berndt MitschkeRiesenauftrag für Offshore-Windenergie stärkt deutsche Industrie und schafft 500 Jobs
Ein großer Auftrag für die Netzanbindung von Offshore-Windparks wurde an ein Konsortium unter der Führung von Siemens Energy und Neptun Smulders Offshore Renewables vergeben. Das Projekt mit dem Namen North Sea Connector 2 (NSC2) wird die heimische Industrie in Deutschland stärken und Arbeitsplätze schaffen. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2034 geplant.
Das Konsortium wird für das NSC2-Projekt ein Umrichter-System errichten, das eine Offshore-Plattform sowie eine Landstation in der Nähe von Schwerin umfasst. Solche Umrichterplattformen sind entscheidend, um Strom aus Offshore-Windparks effizient ans Festland zu übertragen.
Die Hauptstruktur der Offshore-Plattform, der sogenannte Topside, wird auf der Neptun Werft in Rostock gebaut. Auch zentrale Komponenten der Umrichterplattformen entstehen dort. Die Anlagen entsprechen dem neuen 2-Gigawatt-(GW)-Standard und werden in der Nordsee installiert – etwa 200 Kilometer westlich der Insel Sylt.
Mit dem Projekt entstehen in Mecklenburg-Vorpommern über 500 langfristige Arbeitsplätze, verteilt auf die beteiligten Unternehmen und deren Zulieferer.
Der NSC2 gilt als wichtiger Meilenstein für die deutsche Offshore-Windenergie. Er fördert die lokale Produktion und Beschäftigung und stärkt gleichzeitig die erneuerbare Energieinfrastruktur des Landes. Die Inbetriebnahme des Systems ist für Ende 2034 vorgesehen.






