14 January 2026, 19:12

RWE holt Milliarden-Deals bei britischer Windkraft-Auktion – Aktie klettert

Ein Windkraftwerk im Grünen mit Bäumen im Hintergrund und Wolken am Himmel, mit Text, der den Standort als Niederlande angibt.

RWE bekommt Aufwind bei UK-Offshore-Auktion - RWE holt Milliarden-Deals bei britischer Windkraft-Auktion – Aktie klettert

RWE sichert sich Großaufträge bei britischer Offshore-Windausschreibung – Aktie steigt

Der Energiekonzern RWE hat bei der jüngsten Offshore-Windausschreibung in Großbritannien bedeutende Verträge an Land gezogen und damit seinen Aktienkurs beflügelt. Zu den erfolgreichen Geboten des Unternehmens zählen fünf Projekte mit einer Gesamtleistung von 6,9 Gigawatt. Investoren reagierten positiv auf die Nachricht, was auf großes Vertrauen in die Expansionspläne des Energieunternehmens hindeutet.

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Der deutsche Energieriese erhielt den Zuschlag für die Windparks Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West, zwei Vorhaben im Gebiet Dogger Bank South sowie für das Projekt Awel y Môr. Diese Projekte werden das Offshore-Windportfolio von RWE in britischen Gewässern deutlich ausbauen.

Analysten stuften RWE als einen der größten Gewinner der siebten britischen Offshore-Windausschreibung ein. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs des Unternehmens, was die optimistischen Markterwartungen an sein künftiges Wachstum widerspiegelt.

Um seine Position weiter zu stärken, hat RWE eine Partnerschaft mit dem globalen Investmentunternehmen KKR geschlossen. Laut Vereinbarung wird KKR jeweils 50 Prozent der Anteile an Norfolk Vanguard East und West übernehmen. Der Deal soll im Sommer 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.

RWE betonte, dass diese Zusammenarbeit den Beginn einer langfristigen Partnerschaft mit KKR markiert. Beide Unternehmen streben an, die Norfolk-Projekte gemeinsam effizient zu entwickeln und zu betreiben.

Im Rahmen der Kooperation mit KKR wird es eine geteilte Eigentümerschaft an den beiden Schlüsselprojekten geben, jeweils mit einer Beteiligung von 50 Prozent. Die endgültige behördliche Freigabe steht noch aus, bevor die Transaktion Mitte 2026 vollzogen wird. Sobald die Anlagen in Betrieb sind, werden sie einen Beitrag zu den britischen Zielen im Bereich erneuerbare Energien leisten und gleichzeitig die Marktführerschaft von RWE festigen.