10 May 2026, 18:09

Sachsen-Anhalt kämpft für Verlängerung des Tankrabatts gegen hohe Spritkosten

Grafik zeigt die Entwicklung der Benzinpreise in den USA mit zwei Linien, die den Trend der Preise darstellen.

Sachsen-Anhalt kämpft für Verlängerung des Tankrabatts gegen hohe Spritkosten

Sachsens-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze setzt sich für eine Verlängerung der Tankrabatt-Regelung ein, um Bürgerinnen und Bürger bei hohen Fahrtkosten zu entlasten. Er brachte einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat ein und argumentierte, dass die bisherigen Entlastungsmaßnahmen für viele Menschen in ländlichen Regionen nicht ausreichen.

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Schulze betonte die Bedeutung des Tankrabatts für Sachsen-Anhalt, wo lange Arbeitswege an der Tagesordnung sind. Pendler, Pflegekräfte, Handwerker und Landwirte legen oft täglich weite Strecken zurück – die Spritkosten belasten sie daher besonders. Die von der Bundesregierung geplante „Entlastungsprämie“ kritisierte er als unzureichend und zu begrenzt in ihrer Wirkung.

Das Land will die Laufzeit des Rabatts an die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten knüpfen, um die Unterstützung bis zur Rückkehr stabiler Verhältnisse aufrechtzuerhalten. Schulze verteidigte zudem das Veto des Bundesrats gegen die Entlastungsprämie und wies Vorwürfe zurück, dies schwäche die Autorität von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Darüber hinaus forderte Schulze eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Die Bundesländer müssten bei künftigen politischen Entscheidungen stärker einbezogen werden, damit ihre Belange angemessen berücksichtigt werden.

Mit der Ablehnung der Entlastungsprämie durch den Bundesrat bleibt der Tankrabatt eine zentrale Maßnahme zur finanziellen Entlastung. Der Vorschlag Sachsen-Anhalts, seine Verlängerung mit dem Nahost-Konflikt zu verknüpfen, unterstreicht den Fokus des Landes auf langfristige Unterstützung. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene gibt es Signale, die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger zu senken.

Quelle