02 May 2026, 14:13

Sachsen-Anhalts Energieminister fordert radikalen Kurswechsel am Tag der Arbeit

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Sachsen-Anhalts Energieminister fordert radikalen Kurswechsel am Tag der Arbeit

Am Tag der Arbeit: Sachsen-Anhalts Energieminister Willingmann fordert Kurswechsel in der Energiepolitik

Am Tag der Arbeit hat sich Prof. Dr. Armin Willingmann, Energieminister von Sachsen-Anhalt, entschieden hinter die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land gestellt. Gleichzeitig forderte er dringende Reformen der deutschen Energiepolitik und warnte, dass die hohen Preise Privathaushalte und Unternehmen gleichermaßen belasteten.

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Willingmann betonte, wie stark steigende Energiekosten Verbraucher, Betriebe und den Arbeitsmarkt unter Druck setzten. Er rief Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche auf, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern – besonders vor dem Hintergrund der durch die Iran-Krise weiter anziehenden Öl- und Gaspreise.

Der Minister verteidigte zwar frühere Entscheidungen wie den Ausstieg aus Kernenergie und Kohle, lehnte eine Rückkehr zu diesen Energiequellen aber ab. Stattdessen plädierte er für eine stärkere Nutzung heimischer Energieträger. Bezahlbare und verlässliche Stromversorgung sei entscheidend für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzsicherheit in Sachsen-Anhalt, so Willingmann.

Kritik übte er an denen, die Arbeitnehmer für wirtschaftliche Probleme verantwortlich machten. Debatten über Homeoffice oder Work-Life-Balance lenkten seiner Meinung nach von den eigentlichen Herausforderungen ab. Innovation und langfristige Widerstandsfähigkeit seien stattdessen der Schlüssel für die Zukunft des Landes.

Als Erfolg verwies Willingmann auf den Ausbau der erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt, der bereits über 20.000 Arbeitsplätze in der Branche geschaffen habe. Die Vorreiterrolle des Landes bei grüner Energie locke zudem neue Unternehmen an. Gleichzeitig forderte er von Bund und EU mutigere Schritte, um Jobs in der Zuliefererindustrie und der Chemie zu sichern.

Willingmanns Aussagen unterstrichen den Zusammenhang zwischen Energiepolitik, wirtschaftlicher Stabilität und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Seine Forderungen nach bundesweiter Unterstützung und weiteren Investitionen in Erneuerbare zielen darauf ab, Arbeitsplätze zu sichern und die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern zu verringern.

Quelle