04 March 2026, 18:22

Sachsen-Anhalts Gastgewerbe 2025: Mehr Jobs, aber sinkende reale Einnahmen

Eine alte Werbung für ein deutsches Hotel, das ein zweistöckiges Gebäude mit rotem Dach, weißen Wänden und einem großen Fenster im zweiten Stock zeigt, mit fetter Schrift, die von einem dekorativen Rahmen umgeben ist.

Sachsen-Anhalts Gastgewerbe 2025: Mehr Jobs, aber sinkende reale Einnahmen

Sachsen-Anhalts Gastgewerbe verzeichnete 2025 gemischte Ergebnisse. Während die Beschäftigtenzahlen stiegen, zeigte sich bei den Einnahmen ein weniger positives Bild. Der Sektor verzeichnete zwar Personalzuwächse, doch die realen Einnahmenüberschüsse gingen in zentralen Bereichen zurück.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gesamtzahl der Beschäftigten im Gastgewerbe Sachens stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 %. Im Bereich Gastronomie erhöhte sich die Mitarbeiterzahl um 1,6 %, während Beherbergungsbetriebe ihre Teams um 2,0 % ausbauten.

Die Umsatzzahlen erzählten jedoch eine andere Geschichte. Real sank das Gesamteinkommen des Sektors um 3,8 %, während der nominale Umsatz nur leicht um 0,3 % zurückging. Besonders betroffen war die Gastronomie: Hier brachen die realen Erlöse um 4,5 % ein, die nominalen Werte gingen um 0,6 % zurück.

Auch die Beherbergungsbranche kämpfte mit Rückgängen – die realen Einnahmen lagen 2,5 % unter dem Niveau von 2024. Nominal stieg der Umsatz in diesem Bereich jedoch um 0,3 %, was einen kleinen Lichtblick bot. Traditionelle Unterkünfte verzeichneten einen geringeren realen Rückgang von 2,2 %, während ihr nominaler Umsatz um 0,7 % zulegte.

Vergleichsdaten zur Beschäftigung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum 2021–2026 liegen nicht vor. Für eine Einordnung der Leistung Sachens im Vergleich zu anderen Regionen wären offizielle Quellen wie das Statistische Bundesamt oder die Bundesagentur für Arbeit erforderlich.

Die Zahlen von 2025 zeigen gegensätzliche Trends im Gastgewerbe Sachens: Der Beschäftigungsaufbau deutet auf eine gestiegene Kapazität hin, doch die sinkenden Realeinnahmen signalisieren anhaltenden finanziellen Druck. Die Kluft zwischen Personalzuwachs und Umsatzrückgängen wird voraussichtlich künftige Branchenentscheidungen prägen.