Schenk fordert neue Sicht auf Arbeitgeber: „Keine Gegner, sondern Partner“
Berndt MitschkeSchenk warnt: Betrachte Arbeitgeber nicht als Gegner - Schenk fordert neue Sicht auf Arbeitgeber: „Keine Gegner, sondern Partner“
Thüringens Arbeitsministerin Schenk warnt: Arbeitgeber nicht als Gegner betrachten
Thüringens Arbeitsministerin Schenk warnt: Arbeitgeber nicht als Gegner betrachten
Thüringens Arbeitsministerin Schenk warnt: Arbeitgeber nicht als Gegner betrachten
- Dezember 2025
Thüringens Arbeitsministerin Katharina Schenk hat sich gegen die Darstellung von Arbeitgebern als Gegner der Arbeitnehmer ausgesprochen. Ihre Äußerungen fallen in eine Phase, in der Deutschland die Einführung eines Mindestlohns von 13,90 Euro für Januar 2026 vorbereitet. Schenk betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Beschäftigten entscheidend sei – sowohl für faire Löhne als auch für wirtschaftliche Stabilität.
Schenk folgte Heike Werner im Amt der Thüringer Arbeitsministerin und vertritt dabei einen anderen Kurs als einige ihrer Kolleginnen und Kollegen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte kürzlich Kritik geerntet, nachdem sie auf einer Wirtschaftskonferenz umstrittene Aussagen über Arbeitgeber getroffen hatte. Schenk hingegen stellt klar, dass Arbeitgeber Partner und keine Gegner seien.
Die Erhöhung des Mindestlohns tritt Anfang 2026 in Kraft und wird tausenden Beschäftigten in Thüringen höhere Einkommen bescheren. Schenks Ansatz setzt auf Kooperation, um sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen zu stärken. Der Kurswechsel spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, Lohnungleichheiten abzubauen, ohne dabei die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden.
