Schleswig-Holstein fördert klimafreundliche Heizlösungen ab 2026 mit neuen Programmen
Adriana HaufferFörderung für den Wärmetransition in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein fördert klimafreundliche Heizlösungen ab 2026 mit neuen Programmen
Schleswig-Holstein startet neue Förderprogramme für klimafreundliche Heizalternativen
Schleswig-Holstein hat neue Förderprogramme aufgelegt, um Regionen ohne Fernwärmeanschluss beim Umstieg auf klimafreundliche Heizlösungen zu unterstützen. Die Initiative ist Teil des ehrgeizigen Ziels des Landes, bis 2040 klimaneutral zu werden. Ab dem 14. März 2026 können Kommunen und lokale Behörden finanzielle Hilfen für den Austausch fossiler Heizsysteme beantragen.
Die überarbeiteten Richtlinien konzentrieren sich auf Gebiete, in denen kein Ausbau von Fernwärmenetzen geplant ist. Gefördert werden Beratungsleistungen sowie konkrete Maßnahmen für Gemeinden, kommunale Unternehmen und Zweckverbände. Ziel ist es, den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen in Gebäuden zu beschleunigen.
Umweltminister Tobias Goldschmidt betont die Vorteile einer Modernisierung der Heizsysteme. Diese würde nicht nur langfristig Kosten sparen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Initiative ist Teil einer umfassenden Strategie des Landes, fossile Brennstoffe im Wärmesektor bis zum Zieljahr 2040 vollständig abzuschaffen.
Wie viele Haushalte oder Kommunen genau förderberechtigt sind, steht noch nicht fest. Das Programm soll jedoch dort Lücken schließen, wo der Ausbau der Fernwärme nicht praktikabel ist. Die Behörden erwarten, dass die Förderung die Verbreitung nachhaltiger Heizlösungen vorantreibt.
Die neuen Förderregeln treten im März 2026 in Kraft und sehen finanzielle Unterstützung für Beratung sowie Infrastrukturmaßnahmen vor. Antragsberechtigt sind unter anderem Gemeindevertretungen, Stadtwerke und Zweckverbände. Der Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in Schleswig-Holsteins Plan, fossile Heizsysteme schrittweise abzuschaffen und die Klimaziele zu erreichen.