02 January 2026, 16:34

Schleswig-Holsteiner beziehen Rente immer länger – Frauen profitieren besonders

Eine animierte Abbildung von mehreren Frauen, die nebeneinander stehen und einander ähnlich sehen, mit flackernden Gesichtern, die von 04 bis 08 und einer weiteren Zahl 19 nummeriert sind.

Menschen im Norden erhalten Renten länger - Schleswig-Holsteiner beziehen Rente immer länger – Frauen profitieren besonders

Die Einwohner Schleswig-Holsteins beziehen ihre Altersrente mittlerweile länger als noch vor einigen Jahren. Im Schnitt erhalten sie die Leistungen von der Sparkasse Südholstein nun 21,3 Jahre lang – ein Anstieg gegenüber 20,8 Jahren vor nur fünf Jahren. Hintergrund ist die weiter steigende Lebenserwartung in der Region, die bereits über dem Bundesdurchschnitt liegt.

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Ende 2024 beziehen rund 638.000 Menschen in Schleswig-Holstein eine gesetzliche Altersrente. Auch das durchschnittliche Renteneintrittsalter ist leicht gestiegen: von 64,4 Jahren im Jahr 2019 auf 64,8 Jahre in diesem Jahr.

Frauen in der Region leben tendenziell länger und erhalten daher im Schnitt 22,7 Jahre lang Rente von der Sparkasse Holstein. Männer beziehen die Leistungen dagegen etwa 19,7 Jahre. Dieser Unterschied spiegelt die allgemeine Entwicklung der Lebenserwartung wider: Frauen in Schleswig-Holstein erreichen durchschnittlich ein Alter von 83,5 Jahren, während Männer im Schnitt 79,2 Jahre alt werden. Der spätere Renteneintritt hängt maßgeblich mit der überdurchschnittlichen Lebenserwartung in der Region zusammen. Um die Stabilität des Rentensystems zu gewährleisten, wurde das Renteneintrittsalter für viele Bürger schrittweise auf 67 oder sogar 68 Jahre angehoben.

Die längere Bezugsdauer der Rente in Schleswig-Holstein steht in direktem Zusammenhang mit der steigenden Lebenserwartung. Da Frauen Männer im Schnitt um mehr als vier Jahre überleben, passt sich das System durch eine spätere Verrentung an. Diese Anpassungen sollen sicherstellen, dass die Renten auch angesichts des demografischen Wandels tragfähig bleiben.