Sechs Tonnen gerettete Lebensmittel: Wie Berlins Tafel die Grüne Woche nutzt
Adriana HaufferBerliner Tafel sammelt sechs Tonnen an Lebensmitteln auf der Internationalen Grünen Woche - Sechs Tonnen gerettete Lebensmittel: Wie Berlins Tafel die Grüne Woche nutzt
Berlins Tafel hat bei der diesjährigen Grünen Woche sechs Tonnen überschüssige Lebensmittel gerettet
Während der zehntägigen Messe sammelten über 330 Ehrenamtliche jeden Abend frische Mahlzeiten, Snacks und Jahrmarktspezialitäten. Ihre Arbeit kam direkt mehr als 2.300 bedürftigen Menschen in der Stadt zugute.
Die jährliche Grüne Woche ist seit fast drei Jahrzehnten ein zentraler Termin für die Berliner Tafel. In diesem Jahr konzentrierten sich die Helferinnen und Helfer darauf, hochwertige Messe-Lebensmittel zu retten – darunter Eintöpfe, Sandwiches, Brot, Würstchen und andere Köstlichkeiten. Sabine Werth, Gründerin und Vorsitzende der Organisation, betonte, wie wichtig es sei, solche Mahlzeiten an Menschen weiterzugeben, die keinen regelmäßigen Zugang zu Nahrung haben.
Alle gesammelten Spenden wurden umgehend an Obdachlosenunterkünfte und Flüchtlingsheime geliefert. Werth zeigte sich erfreut, dass die Gaben bedürftigen Gruppen nährstoffreiche und schmackhafte Mahlzeiten bieten konnten. Der Erfolg der Aktion beruhte auf dem Einsatz der Freiwilligen, die jede Nacht die Lebensmittel sortierten und verteilten.
Durch die Initiative gelang es, überschüssige Messe-Ware an diejenigen weiterzugeben, die sie am dringendsten benötigten. Über 2.300 Menschen erhielten auf diese Weise Unterstützung. Die Berliner Tafel setzt weiterhin auf das Engagement der Gemeinschaft, um Lebensmittelverschwendung und Hunger in der Stadt zu bekämpfen.
