30 December 2025, 12:32

Silvester in Weimar: Brandanschlag auf Polizeistreifenwagen erschüttert Thüringen

Ein Rettungswagen steht auf der linken Seite einer Straße, während auf der rechten Seite ein Zelt eine Gruppe von Menschen schützt, mit einem Tisch und einem Stuhl in der Nähe.

Minister mahnt Respekt vor Einsatzkräften - Silvester in Weimar: Brandanschlag auf Polizeistreifenwagen erschüttert Thüringen

Silvester und Neujahr sind die arbeitsintensivsten Nächte des Jahres für Polizei und Rettungskräfte. Einsatzteams sehen sich erhöhten Risiken ausgesetzt, wenn sie bundesweit zu Vorfällen ausrücken. In diesem Jahr meldeten die Behörden in Thüringen einen besonders schweren Fall: In Weimar wurde ein Polizeistreifenwagen in Brand gesetzt.

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Innenminister Georg Maier (SPD) forderte mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften während der Feierlichkeiten. Er warnte, dass Angriffe auf Helfer:innen und rücksichtsloses Verhalten gefährliche Folgen haben könnten.

Rettungskräfte – darunter Polizist:innen, Feuerwehrleute und Sanitäter:innen – arbeiten an Silvester unter extremem Druck. Sie müssen Verletzungen, Brände und öffentliche Rüpeligkeiten bewältigen, werden dabei aber oft mit Feindseligkeit konfrontiert. In Weimar wurde während der Feiern zum Jahreswechsel 2024/25 ein Streifenwagen vorsätzlich angezündet, wodurch Beamte Ressourcen von anderen Notfällen abziehen mussten.

Maier betonte, dass verbale Beleidigungen, körperliche Angriffe und die vorsätzliche Behinderung von Einsatzkräften inakzeptabel seien. Zudem wies er auf die Gefahren hin, die von Schaulustigen ausgehen, die Vorfälle filmen und online verbreiten. Solche Handlungen könnten Rettungsmaßnahmen behindern und die Privatsphäre der Betroffenen verletzen. Der Minister rief die Bevölkerung dazu auf, verantwortungsvoll zu feiern, und erinnerte daran, dass Einsatzkräfte ihre eigene Sicherheit riskieren, um andere zu schützen.

Der Vorfall in Weimar unterstreicht die Gefahren, denen Rettungsteams während der Silvesterfeiern ausgesetzt sind. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist, um die Sicherheit zu gewährleisten. Angesichts der erhöhten Risiken und der gestiegenen Einsatzzahlen bleibt der Respekt vor den Helfer:innen entscheidend.