14 March 2026, 22:11

Spritpreise explodieren: Ölkrise lässt Autofahrer tief in die Tasche greifen

Eine Grafik, die die US-Öl- und Petroleumproduktion, -importe und -exporte zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Treibstoffpreise steigen erneut - Spritpreise explodieren: Ölkrise lässt Autofahrer tief in die Tasche greifen

Spritpreise schnellen landesweit in die Höhe – Ölkrise belastet Autofahrer

Die Kraftstoffkosten sind bundesweit stark angestiegen, nachdem die weltweiten Ölpreise rasant geklettert sind. Der Anstieg folgt auf Wochen geopolitischer Spannungen, in deren Verlauf der Rohölpreis die höchsten Werte seit Monaten erreichte. Autofahrer müssen an den Tankstellen deutlich mehr bezahlen, und weitere Preiserhöhungen werden für das Wochenende erwartet.

Der plötzliche Ölpreisschub begann Ende Februar, ausgelöst durch die eskalierende Krise im Persischen Golf. Der Krieg im Iran, Angriffe auf Tanker und die Sperrung der Straße von Hormus unterbrachen wichtige Versorgungsrouten. Am 17. Februar lag der Preis für Nordsee-Brent-Rohöl bei etwa 57 Euro pro Barrel. Innerhalb von nur drei Wochen kletterte er bis zum 6. März auf 79,94 Euro – und schoss dann bis zum 12. und 13. März auf 83 bis 107 Dollar pro Barrel hoch, da Händler Lieferrisiken einkalkulierten.

In dieser Woche verzeichnete der Ölmarkt einen weiteren steilen Anstieg. Brent-Rohöl schloss am Freitag bei rund 103 Dollar pro Barrel, nach etwa 90 Dollar zu Wochenbeginn. Die Preissprünge schlagen direkt auf die Spritkosten durch: Der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 lag am Freitag bei 2,028 Euro pro Liter. Diesel war mit 2,149 Euro pro Liter noch teurer.

Erste Zahlen vom frühen Samstag deuten darauf hin, dass der Trend anhält – sowohl Super E10 als auch Diesel werden voraussichtlich weiter steigen.

Die jüngsten Preissprünge spiegeln die anhaltende Instabilität auf dem Ölmarkt wider. Autofahrer zahlen mittlerweile deutlich mehr für Benzin und Diesel, und eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Experten warnen, dass weitere geopolitische Entwicklungen die Kosten in den kommenden Tagen noch weiter in die Höhe treiben könnten.

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