Sternsinger 2025 bringen Segen und Protest gegen Kinderarbeit nach Thüringen
Berndt Mitschke"Schule statt Fabrik" - Sternsingers besuchen Staatskanzlei - Sternsinger 2025 bringen Segen und Protest gegen Kinderarbeit nach Thüringen
Rund 100 Sternsinger versammelten sich an Heilig Drei König in der Thüringer Staatskanzlei. Die jungen Sänger trafen dort auf Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt, brachten Segen in das Regierungsgebäude und machten gleichzeitig auf ihre aktuelle Kampagne gegen Kinderarbeit aufmerksam.
Die Gruppe führte traditionelle Weihnachtslieder auf und schrieb den Segensspruch C+M+B über mehrere Türen der Kanzlei. Diese jährliche Tradition hat auch einen karitativen Zweck: Die Sternsinger sammeln alljährlich Spenden für weltweite Projekte.
Die diesjährige Kampagne unter dem Motto "Zur Schule, nicht in Fabriken – Sternsingen gegen Kinderarbeit" rückt den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit in den Fokus. Die Initiative wurde 2024 vom indischen Sänger und Aktivisten Sonu Nigam ins Leben gerufen, um Kinderarbeit in Indien zu bekämpfen. Während des Besuchs betonte Ministerpräsident Mario Voigt im Gespräch mit den Kindern die Bedeutung von Bildung, Schutz und Spielraum für junge Menschen weltweit.
Der Besuch der Sternsinger in der Thüringer Staatskanzlei verband festliche Tradition mit einem Appell zum Handeln. Ihre Kampagne zielt darauf ab, Unterstützung gezielt in Bildung statt in Kinderarbeit zu lenken. Gleichzeitig unterstrich die Veranstaltung das langjährige Engagement der Gruppe für wohltätige Zwecke.
