Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit – mit Segen im Niedersächsischen Landtag
Adriana HaufferMinisterpräsident Lies empfängt Sternsinger - Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit – mit Segen im Niedersächsischen Landtag
Achtundfünfzig Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim statteten diese Woche der Niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover einen Besuch ab. Ihre Reise markierte den Start der Kampagne 2026 "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit", die sich für das Recht von Kindern auf Bildung einsetzt und auf die Problematik der Kinderarbeit aufmerksam machen will.
Die jungen Sängerinnen und Sänger wurden im Landtag herzlich empfangen. Landtagspräsidentin Hanna Naber begrüßte ihr Engagement und betonte die Bedeutung ihres Einsatzes für Schulbildung statt ausbeuterischer Kinderarbeit.
Während des Besuchs brachten die Sternsinger den traditionellen Segen 20C+M+B+26 über dem Haupteingang des Gebäudes an – ein Ritual, das Teil ihrer jährlichen Aktion ist und ihre Mission symbolisiert, Solidarität und Unterstützung für benachteiligte Kinder zu verbreiten. Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und steuerte persönlich einen Beitrag in die Spendendosen der Sternsinger bei. Die Kampagne wird in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert und unterstreicht die Forderung nach fairen Arbeitsbedingungen und besseren Bildungschancen für junge Menschen.
Der Besuch der Sternsinger lenkte die Aufmerksamkeit auf ihre Initiative gegen Kinderarbeit im Jahr 2026. Der Segen im Landtag sowie die Unterstützung durch politische Verantwortungsträger zeigen die wachsende Strahlkraft der Kampagne. Die gesammelten Spenden fließen in Projekte, die Kindern den Schulbesuch ermöglichen – anstatt sie in Fabriken arbeiten zu lassen.
