Stichwahl in Neuburg: Gerhard Schröder gegen CSU-Kandidaten um Bürgermeisteramt
Berndt MitschkeRunoff in Neuburg - CSU-Kandidat liegt hinter Grünem zurück - Stichwahl in Neuburg: Gerhard Schröder gegen CSU-Kandidaten um Bürgermeisteramt
Neuburg an der Donau steht in zwei Wochen vor der Stichwahl um das Bürgermeisteramt
Vorläufige Ergebnisse zeigen Gerhard Schröder (38,4 Prozent) in Führung, gefolgt von Matthias Englhuber mit 32,7 Prozent. Fünf Bewerber hatten sich um die Nachfolge des scheidenden Bürgermeisters Bernhard Gmehling (CSU) beworben.
Gerhard Schröder, unterstützt von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD, erreichte im ersten Wahlgang das beste Ergebnis. Es ist bereits sein zweiter Anlauf für das Amt – vor sechs Jahren unterlag er in der finalen Abstimmung dem damaligen CSU-Amtsinhaber Gmehling.
Sein Kontrahent in der anstehenden Stichwahl wird der CSU-Kandidat Matthias Englhuber sein, der im vorläufigen Ergebnis auf Platz zwei landete. Damit kommt es zum direkten Duell zwischen den beiden Bewerbern.
Ein Sieg Schröders würde ihn zum zweiten Grünen-Bürgermeister Bayerns machen – nach Martin Heilig in Würzburg. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Wählern, die später in diesem Monat erneut an die Urnen gerufen sind.
Die Stichwahl wird entscheiden, ob Schröder oder Englhuber neuer Bürgermeister von Neuburg wird. Das Ergebnis spiegelt zudem die aktuelle politische Stimmung in der Stadt wider, wobei die endgültigen Kommunalwahlergebnisse morgen erwartet werden. Die offizielle Bestätigung des Bürgermeisterrennens erfolgt nach dem zweiten Wahlgang.
