21 January 2026, 12:32

Susanna Karawanskij wechselt von Thüringens Regierung zur Linken-Bundestagsfraktion

Eine Gruppe von Männern in Zylinderhüten versammelte sich um ein Papier mit der Aufschrift "Materialien für eine starke und haftende Regierung", in eine hitzige Diskussion vertieft, umgeben von einer Menge von Menschen in Hüten.

Neuer Job für ehemaliger Thüringer Minister - Susanna Karawanskij wechselt von Thüringens Regierung zur Linken-Bundestagsfraktion

Susanna Karawanskij, die ehemalige Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen, übernimmt eine neue Position in der Bundestagsfraktion der Linken. Der Wechsel erfolgte nach ihrem Ausscheiden aus der Landesregierung, nachdem die Wahlen 2024 die politische Landschaft Thüringens neu geordnet hatten.

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Karawanskij gehörte von September 2021 bis Dezember 2024 dem Thüringer Kabinett an. Ihre Amtszeit endete, als die rot-rot-grüne Koalition im Land nach den Wahlen 2024 die Mehrheit verlor. An ihre Stelle trat eine sogenannte "Brombeer-Koalition" aus CDU, BSW und SPD.

Die Thüringer Landesregierung billigte ihren Wechsel, nachdem ein zuständiger Ausschuss den Antrag geprüft hatte. Künftig wird sie als politische Beraterin für die Linksfraktion im Bundestag arbeiten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Koordination zwischen Bund und Ländern.

Obwohl ihre genaue Funktion noch nicht detailliert benannt wurde, hat die Linke ihre Berufung bestätigt. Ein offizieller Starttermin steht bisher noch aus.

Karawanskijs Übergang von der Landesministerin zur Bundesberaterin markiert eine neue Phase in ihrer politischen Laufbahn. Die Linke gewinnt damit eine erfahrene Kraft für die föderale Politikgestaltung. Ihre Rolle wird voraussichtlich darin bestehen, regionale und nationale Prioritäten zu verknüpfen.