Thomas Anders: Warum die Ära Modern Talking für immer vorbei ist
Hilda Dussen vanThomas Anders: Warum die Ära Modern Talking für immer vorbei ist
Thomas Anders hat sich in einem aktuellen Interview offen über seine Vergangenheit mit Modern Talking und seinen ehemaligen Bandkollegen Dieter Bohlen geäußert. Dabei verglich er die Trennung mit einer Scheidung und erklärte, warum eine weitere Zusammenarbeit mit Bohlen nicht mehr infrage kommt. Seine Aussagen unterstreichen zugleich den deutlichen Kontrast zu seiner heutigen Partnerschaft mit Florian Silbereisen.
Anders beschrieb das Verhältnis zu Bohlen als tiefgreifend zerrüttet und nannte dies einen zentralen Grund für die endgültige Auflösung von Modern Talking im Jahr 2003. Er räumte ein, dass sie schlicht "als Menschen zu unterschiedlich" gewesen seien, um weiter gemeinsam zu arbeiten. Obwohl er Bohlens menschliche Seiten anerkannte, machte er klar, dass ihre kreative Zusammenarbeit unwiderruflich beendet sei.
Der Sänger zog eine scharfe Trennlinie zwischen der Zeit mit Bohlen und seiner heutigen Arbeit mit Florian Silbereisen. Während die Kooperation mit Silbereisen mühelos und harmonisch verlaufe, schilderte Anders die Vergangenheit mit Bohlen in drastischen Worten. Die Trennung verglich er mit einer Scheidung – ein Kapiteln, das abgeschlossen sei und keiner weiteren Beziehung bedürfe.
Bohlen hat sich bisher nicht öffentlich zu Anders' Äußerungen oder dem gewählten Vergleich für ihre berufliche Trennung geäußert.
Mit seinen Statements unterstreicht Anders die Endgültigkeit des Modern-Talking-Aus nach mehreren Wiedervereinigungen. Sein Fokus liegt nun sichtbar auf der laufenden Zusammenarbeit mit Silbereisen, die ihm deutlich mehr Leichtigkeit und Passgenauigkeit bietet. Eine Versöhnung mit Bohlen scheint nach diesen Worten ausgeschlossen.
