Thüringen baut Pflegenetz aus: Mehr Stützpunkte und ehrenamtliche Helfer
Reingard FaustPflegeunterstützungspunkte in Thüringen werden erweitert - Thüringen baut Pflegenetz aus: Mehr Stützpunkte und ehrenamtliche Helfer
Thüringen erweitert seine Pflegeangebote, um Bedürftige besser zu unterstützen. Thüringen ist eines der Bundesländer in Deutschland und hat seine Pflegeangebote erweitert, um Bedürftige besser zu unterstützen. Bis Ende 2025 hatten sich in Thüringen rund 3.000 ehrenamtliche "Nachbarschaftshelfer" registriert. Mit dem "Thüringen-Plan" für die ländliche Entwicklung treibt die Landesregierung nun weitere Verbesserungen voran.
Ende 2023 waren in Thüringen über 193.000 Menschen auf Langzeitpflege angewiesen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat das Land ein Netz von Pflegestützpunkten aufgebaut. Diese Beratungsstellen gibt es derzeit in neun Landkreisen und kreisfreien Städten. Sie bieten Fachberatung zu Pflegeversicherung und Unterstützungsmöglichkeiten an.
Die Landesregierung plant, das Netzwerk flächendeckend auszuweiten, sodass jeder Landkreis einen eigenen Pflegestützpunkt erhält. Die Kommunen erhalten zweckgebundene Fördermittel, um diese Einrichtungen zu finanzieren. Zudem sollen finanzielle Anreize die Zahl der Kurzzeitpflegeplätze erhöhen und so die vorübergehende Entlastung verbessern.
Die Ausweitung ist Teil des umfassenden "Thüringen-Plans", der die Infrastruktur im ländlichen Raum stärken soll. Neben professionellen Dienstleistungen leisten auch die fast 3.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen wichtigen Beitrag, indem sie pflegebedürftige Menschen in ihren Gemeinden unterstützen.
Die neuen Maßnahmen sollen den Zugang zu Pflegeberatung und Kurzzeitpflege in ganz Thüringen erleichtern. Mit gezielten Landesmitteln für die Kommunen wird jeder Landkreis künftig über einen eigenen Pflegestützpunkt verfügen. Ziel ist es, die wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen im Land zuverlässiger zu versorgen.
