15 January 2026, 18:14

Thüringen investiert 4,8 Millionen Euro in studentische Gründerinnen und Gründer bis 2029

Das Gebäude der Technischen Universität der Philippinen mit einem Namensschild an der Wand, einem Zaun, Pflanzen, Bäumen, einer Fahne, Pfosten, Drähten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Deutschland unterstützt Start-ups an Thüringer Universitäten - Thüringen investiert 4,8 Millionen Euro in studentische Gründerinnen und Gründer bis 2029

Thüringen stärkt die Förderung von studentischen Gründerinnen und Gründern mit einer zusätzlichen Investition von 4,8 Millionen Euro bis 2029. Die Mittel sollen das Thüringer Hochschulgründernetzwerk ausbauen, eine Kooperation zwischen acht Landesuniversitäten. Jährlich unterstützt die Initiative über 60 neue Geschäftsideen – von der ersten Konzeption bis zur Markteinführung.

Zum Netzwerk gehören acht Hochschulen: die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Technische Universität Ilmenau, die Hochschule Schmalkalden, die Fachhochschule Erfurt, die Universität Erfurt, die Hochschule Nordhausen, die Bauhaus-Universität Weimar und die Ernst-Abbe-Hochschule Chemnitz. Die Federführung liegt bei der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Studierenden und Forscherinnen und Forschern mit Gründungsambitionen Beratung und Begleitung anbietet.

Besonders engagiert zeigt sich dabei die Ernst-Abbe-Hochschule Chemnitz: Sie hat in den vergangenen Jahren über 60 Gründungsprojekte betreut – mehr als jede andere Einrichtung im Netzwerk. Die Unterstützung umfasst zentrale Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, digitale Transformation und künstliche Intelligenz, um sicherzustellen, dass neue Unternehmen den modernen Herausforderungen gerecht werden. Die zusätzlichen 4,8 Millionen Euro werden diese Bemühungen in den nächsten fünf Jahren weiter stärken. Ziel der Investition ist es, Ressourcen, Schulungen und Mentoring für angehende Gründerinnen und Gründer in ganz Thüringen auszubauen.

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Durch die erweiterte Förderung kann das Netzwerk noch mehr Unternehmerinnen und Unternehmer dabei unterstützen, aus Ideen tragfähige Unternehmen zu machen. Mit Fokus auf zukunftsweisende Branchen bietet die Initiative sowohl praktische Beratung als auch finanzielle Unterstützung. Bis 2029 soll so Innovation und wirtschaftliches Wachstum in der Region vorangetrieben werden.