Thüringen senkt Niedriglohnquote auf 17,1 Prozent – bundesweit stagniert sie weiter
Hilda Dussen vanFast jeder sechste Job in Thüringen im Niedriglohnsektor - Thüringen senkt Niedriglohnquote auf 17,1 Prozent – bundesweit stagniert sie weiter
Fast jeder sechste Job in Thüringen im Niedriglohnsektor
Fast jeder sechste Job in Thüringen im Niedriglohnsektor
Fast jeder sechste Job in Thüringen im Niedriglohnsektor
- Dezember 2025, 12:34 Uhr
In Thüringen ist der Anteil der Niedriglohnjobs in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken. Lag der Wert 2014 noch bei 34 Prozent, sind es 2025 nur noch 17,1 Prozent. Dieser Rückgang steht im Kontrast zur bundesweiten Stagnation im Niedriglohnsektor, wo weiterhin 6,3 Millionen Beschäftigte höchstens 14,32 Euro pro Stunde verdienen.
Im April 2025 erhielten in Thüringen rund 146.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger als die Niedriglohngrenze von 14,32 Euro pro Stunde. Das entspricht 17,1 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse im Land – ein spürbarer Rückgang im Vergleich zu vor zehn Jahren.
Die Verringerung der Niedriglohnbeschäftigung in Thüringen zeigt die Wirkung der gestiegenen Mindestlöhne. Zwar blieb die Lohnspreizung im Land stabil, doch die Zahl der Beschäftigten, die weniger als 14,32 Euro pro Stunde verdienen, ist deutlich gesunken. Bundesweit hat sich die Situation im Niedriglohnsektor hingegen nicht weiter verbessert: 6,3 Millionen Arbeitnehmer erhalten weiterhin Löhne auf oder unter diesem Niveau.
