25 April 2026, 02:09

Thüringen streicht 1.000-Euro-Prämie für öffentliche Beschäftigte komplett

Ein detaillierter architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der den Gebäudeaufbau mit Text und Zeichnungen zeigt.

Thüringen streicht 1.000-Euro-Prämie für öffentliche Beschäftigte komplett

Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Deutschlands 16 Bundesländern erhalten keine geplante Prämie von 1.000 Euro. Mario Voigt, Ministerpräsident Thüringens, bestätigte die Entscheidung am Montag. Er räumte ein, dass dieser Schritt viele Menschen im Land enttäuschen werde.

Voigt begründete die Absage damit, dass die finanziellen Rücklagen Thüringens aufgebraucht seien. Ohne verfügbare Mittel könne das Land die Zahlung der Prämie nicht verantworten. Es sei unzumutbar, die Kosten den Steuerzahlern aufzubürden, wenn selbst die Regierung sie nicht trage.

Sämtliche 16 Bundesländer, darunter auch Thüringen, hatten sich darauf verständigt, die Sonderzahlung zu streichen. Voigt kritisierte zudem Vorschläge, die finanzielle Last auf Unternehmen abzuwälzen. Gerade kleine und mittlere Betriebe sowie das Handwerk seien bereits stark belastet, betonte er.

Der Ministerpräsident fügte hinzu, dass die aktuelle Wirtschaftslage die Prämie ohnehin nicht rechtfertige. Weder der Staat noch lokale Arbeitgeber verfügten über die notwendigen Mittel, um sie zu finanzieren.

Die Entscheidung bedeutet, dass Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Thüringen und anderen Bundesländern die zusätzliche Zahlung nicht erhalten werden. Voigts Ankündigung spiegelt die weitreichenden finanziellen Zwänge wider, denen sowohl die öffentliche Hand als auch die Wirtschaft gegenüberstehen. Der Schritt folgt einer gemeinsamen Vereinbarung aller Bundesländer.

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