Thüringens „Himbeerkoalition“ feiert erstes Jahr mit Rekordinvestitionen und Kompromissen
Hilda Dussen vanRaspberry-Koalition in Thüringen zieht positives Jahresbilanz - Thüringens „Himbeerkoalition“ feiert erstes Jahr mit Rekordinvestitionen und Kompromissen
Thüringens „Himbeerkoalition“ zieht positive Jahresbilanz
Thüringens „Himbeerkoalition“ zieht positive Jahresbilanz
Thüringens „Himbeerkoalition“ zieht positive Jahresbilanz
Erfurt – Thüringens dreigliedrige Koalition hat ihr erstes Regierungsjahr mit einer Rekordinvestitionsoffensive und einer selbst erklärten Erfolgsbilanz abgeschlossen. Die sogenannte „Schwarze-Brombeer-Rot-Koalition“ aus CDU, BSW und SPD hat trotz knapper Machtverhältnisse im Landtag umfangreiche Haushaltspläne durchgesetzt. Als zentrale Erfolge gelten der Ausbau der Infrastruktur, die Stärkung des Gesundheitswesens und die Verbesserung der Katastrophenvorsorge.
Die unter Führung von CDU-Ministerpräsident Mario Voigt stehende Regierung übernahm Ende 2024 mit nur 44 von 88 Mandaten im Landtag die Amtsgeschäfte. Trotz dieser Pattsituation betonen die Partner die Zusammenarbeit statt der Spaltung. Voigt führte die Stabilität des Bündnisses auf einen „Geist des Kompromisses“ zurück und bezeichnete es als „stabilisierende Kraft für Ostdeutschland“.
Im ersten Amtsjahr flossen Rekordmittel in Straßen, Krankenhäuser und Rettungsdienste. Doch angesichts der Umfrageführerschaft der AfD bleibt die langfristige Wirkung ungewiss. Die Koalitionsspitzen versichern, ihr kooperativer Ansatz werde auch künftig die Herausforderungen Thüringens angehen – von der schrumpfenden Bevölkerung bis zu den belasteten öffentlichen Dienstleistungen.
