Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt unterstützt systematische Rückkehr nach Syrien
Reingard FaustThüringens Ministerpräsident Mario Voigt unterstützt systematische Rückkehr nach Syrien
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt befürwortet systematische Rückführungen nach Syrien
Anreißer Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat sich für systematische Rückführungen von Geflüchteten nach Syrien ausgesprochen. Nach dem Ende des Bürgerkriegs gehe es nun auch darum, Menschen beim Wiederaufbau ihrer Heimat zu unterstützen, so der CDU-Politiker gegenüber der FUNKE-Mediengruppe. Rückführungen seien der richtige Weg, erklärte Voigt mit Blick auf die Äußerungen von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU). Er führte weiter aus [...]
Artikeltext Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt unterstützt Pläne für die systematische Rückkehr syrischer Geflüchteter in ihre Heimat. Seine Stellungnahme folgt auf Aussagen des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa, der Ende Januar 2025 sein Amt antrat – nach dem Zusammenbruch des Assad-Regimes im Vormonat. Beide Politiker signalisieren, dass die Rückführung von Geflüchteten im Mittelpunkt stehen soll, während Syrien nach Jahren des Konflikts in eine neue Phase eintritt.
Ahmed al-Scharaa übernahm im Januar 2025 das Amt des Übergangspräsidenten in Syrien, nachdem die Regierung Assad im Dezember 2024 gestürzt worden war. Seit seinem Amtsantritt betont er wiederholt, die Rückkehr der durch den Bürgerkrieg vertriebenen Syrer fördern zu wollen.
In Deutschland sprach sich der CDU-Politiker Mario Voigt öffentlich für organisierte Rückführungen aus. Er schloss sich damit früheren Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul an. Voigt argumentierte, die Rückkehroption ermögliche es den Menschen, ihr Leben in Syrien nunmehr wieder aufzubauen, da der Konflikt beendet sei. Der Thüringer Regierungschef bezeichnete die Maßnahme als notwendigen Schritt für die Erholung des Landes. Besonders hob er hervor, dass rückkehrende Migrantinnen und Migranten eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau von Stabilität und Infrastruktur in ihrer Heimat spielen könnten.
Der Vorstoß für Rückführungen fällt in eine Übergangsphase Syriens unter der interimistischen Führung al-Scharaas. Deutsche Politiker wie Voigt und Wadephul präsentieren den Schritt als praktikable Lösung sowohl für die Geflüchteten als auch für das vom Krieg gezeichnete Land. Die weiteren Entwicklungen hängen davon ab, wie die neue syrische Regierung ihre Pläne zur Rückführung umsetzt.
