Thüringens Ministerpräsident setzt auf Aktienrente als Renten-Zukunftsmodell
Berndt MitschkeThüringens Ministerpräsident sieht Aktienrente als Ergänzung - Thüringens Ministerpräsident setzt auf Aktienrente als Renten-Zukunftsmodell
Thüringens Ministerpräsident sieht Aktienrente als Ergänzung
Thüringens Ministerpräsident sieht Aktienrente als Ergänzung
Thüringens Ministerpräsident sieht Aktienrente als Ergänzung
- Dezember 2025
Eine neu gebildete 13-köpfige Rentenkommission soll die langfristige Rentenpolitik Deutschlands gestalten. Die Gruppe, der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und Akademiker angehören, muss ihre Vorschläge bis Mitte nächsten Jahres vorlegen. Ihre Arbeit erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundesregierung Reformen vorantreibt, um die Altersvorsorge angesichts demografischer Veränderungen und finanzieller Belastungen zu sichern.
Der Bundeskabinett hat bereits ein überarbeitetes Modell für die private Altersvorsorge verabschiedet. Dieses System bietet unterschiedliche Garantieniveaus, die mit variierenden Renditechancen verbunden sind. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte indes, dass die gesetzliche Rente als „grundlegendes Sicherheitsnetz“ erhalten bleibe. Gleichzeitig forderte er, dass private und betriebliche Altersvorsorge künftig eine weitaus größere Rolle in der Rentenplanung spielen müssten.
Die Rentenkommission, zu der Experten wie der ehemalige EZB-Ökonom Jürgen Stark und die Finanzspezialistin Silke Übelmesser zählen, steht nun vor der Aufgabe, Sicherheit und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Ihre Empfehlungen werden entscheiden, wie künftige Rentnergenerationen ihren Lebensabend finanzieren. Die Reformen der Regierung und die Ergebnisse der Kommission dürften die Rentenlandschaft in Deutschland im kommenden Jahrzehnt grundlegend verändern.
