Thüringer Polizei warnt: Zu schwere Boote und Wohnwagen riskieren hohe Strafen
Adriana HaufferThüringer Polizei warnt: Zu schwere Boote und Wohnwagen riskieren hohe Strafen
Die Reisezeit ist nun in vollem Gange – quer durch Deutschland sind Wohnmobile, Wohnwagen und Boote auf den Straßen unterwegs. In Thüringen warnt die Autobahnpolizei jedoch vor einem wachsenden Problem: Viele Fahrzeuge werden ohne die erforderlichen Genehmigungen bewegt, insbesondere solche mit schweren Lasten wie Booten.
Häufig stellen die Beamten fest, dass Reisende nicht überprüfen, ob ihr Fahrzeug oder Anhänger überhaupt legal gefahren werden darf. Besonders bei Wohnmobilen, Wohnwagen und Booten wird die zulässige Gesamtmasse oft überschritten. Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge – darunter auch luxuriöse Geländewagen – dürfen maximal 3.500 Kilogramm ziehen, wobei der Anhänger inklusive Ladung dasselbe Höchstgewicht nicht überschreiten darf.
Vor dem Beladen sollten Fahrer das Leergewicht ihres Fahrzeugs oder Anhängers kontrollieren. Ein vorab durchgeführtes Wiegen auf einer Waage hilft, die Einhaltung der gesetzlichen Grenzen zu gewährleisten. Schwere Gegenstände müssen tief und zwischen den Achsen verstaut werden, während leichtere Gegenstände oben oder in Überkopf-Fächern Platz finden sollten. Wer diese Regeln missachtet, riskiert empfindliche Strafen: Bei Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse können die Behörden Bußgelder verhängen oder sogar die Weiterfahrt untersagen.
Die Autobahnpolizei Thüringen ruft Reisende dazu auf, vor der Abfahrt Vorsorge zu treffen. Durch die Kontrolle der Gewichte und eine sichere Ladung lassen sich rechtliche Konsequenzen vermeiden – und die Fahrt wird sicherer. Angesichts der beginnenden Ferienzeit kann besondere Aufmerksamkeit für diese Details Zeit, Geld und Nerven sparen.
