24 January 2026, 00:18

Thyssenkrupp lotet Teilverkauf der profitablen Rothe-Erde-Sparte aus

Ein altes Buch mit einem Aktienzertifikat der New Russia Company Limited auf dem Cover.

Thyssenkrupp lotet Teilverkauf der profitablen Rothe-Erde-Sparte aus

Thyssenkrupp prüft Teilverkauf seiner Wälzlager-Sparte Rothe Erde

Der Industriekonzern Thyssenkrupp erwägt den Verkauf eines Minderheitsanteils an seiner hochprofitablen Tochter Rothe Erde, die auf Wälzlager spezialisiert ist. Mit dem Schritt könnte frisches Kapital in das Unternehmen fließen, während die Kontrolle über die wertvolle Einheit erhalten bleibt. Medienberichten zufolge könnte ein Anteil von etwa 30 Prozent an die Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners veräußert werden.

Der mögliche Deal, der erstmals im Januar 2026 angekündigt wurde, bewertet Rothe Erde auf rund 1,5 Milliarden Euro (umgerechnet etwa 1,8 Milliarden Dollar). Diese Summe unterstreicht die starke wirtschaftliche Performance und die strategische Bedeutung der Sparte innerhalb des Thyssenkrupp-Konzerns. Das Unternehmen bezeichnet Rothe Erde als eines seiner wertvollsten und ertragreichsten Assets.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Thyssenkrupp zeigt sich offen für verschiedene Angebote, hat jedoch noch keine endgültige Vereinbarung getroffen. Der Verkauf eines Minderheitsanteils würde es der Gruppe ermöglichen, Kapital freizusetzen, ohne die volle Eigentümerschaft aufzugeben. CVC Capital Partners gilt als wahrscheinlichster Käufer, doch die Verhandlungen dauern noch an. Die ambitionierte Bewertung spiegeln die Marktposition und das Wachstumspotenzial von Rothe Erde wider. Thyssenkrupp betont, dass jede Entscheidung sorgfältig abgewogen werde, um das beste Ergebnis für das Unternehmen und seine Stakeholder zu sichern.

Sollte der Deal zustande kommen, würde Thyssenkrupp einen deutlichen finanziellen Schub erhalten. Gleichzeitig bliebe die Mehrheit an Rothe Erde in Konzernhand – eine wichtige ertragsstarke Sparte würde damit intakt bleiben. Der Ausgang der Verhandlungen wird zeigen, ob der Verkauf wie geplant voranschreitet.