Tödlicher Vorfall an U-Bahn-Station entfacht Debatte über Sicherheit und Abschiebungen
Hilda Dussen vanThering fordert Abschiebung von kriminellen Ausländern - Tödlicher Vorfall an U-Bahn-Station entfacht Debatte über Sicherheit und Abschiebungen
Ein tödlicher Vorfall an der U-Bahn-Station Wandsbek hat Forderungen nach schärferen Maßnahmen gegen ausländische Straftäter ausgelöst. Der Hamburger CDU-Vorsitzende Dennis Thering forderte nach dem Tod einer 18-Jährigen durch einen polizeibekannten Mann mit Vorstrafen Abschiebungen und strengere Sicherheitsvorkehrungen. Der 25-jährige Tatverdächtige, ein Staatsbürger aus dem Südsudan, war bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Die Tragödie ereignete sich, als der Verdächtige die junge Frau angeblich in den Tod riss. Thering reagierte mit einem dringenden Appell an schnelles Handeln: Ausländer mit Gewaltstraftaten – insbesondere solche, die Beamte angreifen – müssten konsequent abgeschoben werden. Er hinterfragte, warum der Mann, der zuvor Schutz gesucht hatte, trotz seiner Vorstrafen weiterhin auf freiem Fuß war.
Doch Thering blieb nicht bei der Forderung nach Abschiebungen stehen. Er schlug die Installation von Bahnsteig-Türen und Zugangskontrollen an U-Bahn-Stationen als konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit vor. Auf Nachfrage zu rechtlichen Hürden argumentierte er, dass Bundesgesetze geändert werden müssten, falls sie notwendige Abschiebungen blockieren.
Offizielle Zahlen der Hamburger Polizei oder des Innenministeriums dazu, wie viele ausländische Vorbestrafte 2023 tatsächlich abgeschoben wurden, liegen nicht vor. Therings Forderungen setzen die Politik nun unter Druck, die bestehenden Regelungen zu überprüfen.
Der Vorfall hat die Debatte über öffentliche Sicherheit und Migrationspolitik neu entfacht. Therings Vorschläge – von Abschiebungen bis hin zu Sicherheitsaufrüstungen an Bahnhöfen – werden in den kommenden Wochen vermutlich intensiv diskutiert. Noch stehen detaillierte Daten zu früheren Abschiebungen aus, sodass zentrale Fragen offenbleiben.
