Tradition siegt: Weihnachtsmarkt in Kerpen behält seinen bewährten Namen
Hilda Dussen vanTradition siegt: Weihnachtsmarkt in Kerpen behält seinen bewährten Namen
Ein Plan, den traditionellen Kalender 2025 in einen "Gourmet-Markt" umzubenennen, wurde nach massiver öffentlicher Kritik fallen gelassen. Die Veranstalter sahen sich mit Vorwürfen konfrontiert, jahrzehntelange Traditionen des beliebten Events aufzugeben. Die Kehrtwende erfolgte nach wochenlanger hitziger Debatte.
Auslöser der Kontroverse war der Vorschlag der Organisatoren, den Weihnachtsmarkt in der Nähe in Kerpen-Horrem umzubenennen. Die jährlich stattfindende Veranstaltung, die vom 5. bis 7. Dezember 2025 auf dem Friedrich-Ebert-Platz geplant war, sollte ihren festlichen Namen zugunsten einer moderneren Bezeichnung verlieren. Nutzer sozialer Medien verurteilten die Idee umgehend und warnten, sie könnte den traditionellen Charme des Marktes schwächen und ein gefährliches Präzedenzfall für andere lokale Veranstaltungen schaffen.
Wie Stadtvertreter später bestätigten, hätte die Umbenennung ohnehin keine Erleichterungen bei behördlichen Auflagen gebracht – entgegen anfänglicher Hoffnungen der Veranstalter. Angesichts des wachsenden Drucks zog das Organisationsteam den Vorschlag offiziell zurück. Stattdessen reichte es einen Antrag ein, um den ursprünglichen Namen und das bewährte Konzept des Marktes beizubehalten.
Kerpen beherbergt mehrere Weihnachtsmärkte, darunter die Hofweihnacht auf Schloss Türnich und einen kleineren Markt in Buir. Doch der Weihnachtsmarkt mit seiner langjährigen Geschichte wurde zum Zentrum der Auseinandersetzung.
Mit dem Rückzieher der Veranstalter bleibt der Weihnachtsmarkt in der Nähe nun bei seinem traditionellen Namen und Charakter. Die Veranstaltung findet wie geplant vom 5. bis 7. Dezember 2025 am gewohnten Ort statt. Weitere Änderungen am Konzept des Marktes wurden nicht angekündigt.
