Uhlenhorster HC steht nach Elfmeterdrama wieder im Hallenhockey-Finale
Reingard FaustUHC Männer erreichen Indoor-Hockey-Finale - Uhlenhorster HC steht nach Elfmeterdrama wieder im Hallenhockey-Finale
Uhlenhorster HC (UHC) hat sich erstmals seit 2018 wieder für das Finale der Deutschen Hallenhockey-Meisterschaft qualifiziert. Das Team setzte sich in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 4:3 gegen den Adler Mannheim Hockey durch, nachdem es in der regulären Spielzeit zu einem spannungsgeladenen 3:3-Unentschieden gekommen war.
Die nächste Herausforderung wartet am Sonntag um 14:45 Uhr, wenn UHC im Endspiel auf den Mannheimer HC trifft.
Das Halbfinale begann vielversprechend für den UHC, der früh mit 2:0 in Führung ging. Doch Mannheim kämpfte sich zurück und glich bis zum Ende der regulären Spielzeit zum 3:3 aus. Nicolas Proske, ein ehemaliger Mannheim-Spieler, traf im Verlauf der Partie gegen seinen Ex-Verein.
Da sich in der regulären Spielzeit kein Sieger abzeichnete, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Luis Bernstein trat an und verwandelte den entscheidenden Strafstoß, der UHC mit 4:3 den Einzug ins erste Finale seit sechs Jahren sicherte.
Gegner Mannheimer HC hatte die Playoff-Tabelle mit 20 Punkten aus zehn Spielen angeführt – bei 42 erzielten und 37 kassierten Toren. UHC hingegen sammelte in seinen zehn Partien je nach Wettbewerbsphase 16 oder 17 Zähler und wies eine Tordifferenz von 37:35 bzw. 66:54 auf.
Das Finale findet am Sonntag um 14:45 Uhr statt. UHC strebt dabei den ersten Deutschen Hallenhockey-Meistertitel seit 2018 an, während der Mannheimer HC als höher platziertes Team in die Partie geht – schließlich hatte die Mannschaft in der Playoff-Phase besser abgeschnitten als der UHC.
