Union Berlin und Eintracht Frankfurt liefern späte Dramatik mit 1:1
Berndt MitschkeUnion-Trainer Baumgart lobt Fan-Choreo als 'Awesome' - Union Berlin und Eintracht Frankfurt liefern späte Dramatik mit 1:1
Union Berlin und Eintracht Frankfurt trennen sich 1:1 – Fanfeiern und späte Dramatik
In einem Bundesliga-Spiel, das von Fanfeiern und spannenden Szenen auf dem Platz geprägt war, trennten sich Union Berlin und Eintracht Frankfurt 1:1. Die Partie am 6. Februar 2026 im Berliner Stadion An der Alten Försterei blieb lange Zeit ereignisarm, bis späte Tore und eine Rote Karte die Stimmung kippen ließen. Vor über 22.000 Zuschauern entwickelte sich eine hitzige Atmosphäre mit einem nervenaufreibenden Finale.
Vor Anpfiff sorgten die Union-Berlin-Fans mit einer spektakulären Choreografie für Gänsehaut: Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Vereins entrollten sie ein riesiges Banner und zündeten großflächige Pyrotechnik, die die Ränge in ein Meer aus Licht und Farbe tauchte – der perfekte Auftakt für einen elektrisierenden Abend.
Das Spiel selbst blieb über weite Strecken torlos, mit nur wenigen klaren Torchancen. Erst in der 84. Minute brach Nathaniel Brown den Bann und traf zum 1:0 für die Gäste.
Die Hoffnungen der Berliner schienen weiter zu schwinden, als Oscar Højlund in der 87. Minute nach einem Foul an Rani Khedira die zweite Gelbe Karte sah und damit vom Platz flog. Doch nur Augenblicke später glich Leopold Querfeld per Elfmeter zum 1:1 aus. Bereits zuvor hatte Pyrotechnik der Fans zu einer sechsminütigen Spielunterbrechung geführt.
Nach dem Schlusspfiff gab Trainer Steffen Baumgart zu, dass ihn die Leidenschaft der Fans mehr beeindruckt habe als die Leistung seiner Mannschaft. Das Remis verlängerte Unions sieglose Serie auf sechs Spiele.
Mit dem Unentschieden wartet Union Berlin weiterhin auf den ersten Sieg in sieben Partien. Eintracht Frankfurt hingegen nimmt einen Punkt aus einem hart umkämpften Spiel mit. Beide Teams blicken nun auf die anstehenden Bundesliga-Begegnungen.
