28 April 2026, 06:15

Union fordert drittes Entlastungspaket gegen hohe Spritpreise und Ölkrise

Graphik zeigt die Entwicklung der Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten mit zwei Linien, die den Preistrend darstellen, eine abnehmend (blau) und eine zunehmend (grün).

Union fordert drittes Entlastungspaket gegen hohe Spritpreise und Ölkrise

Die Unionsfraktion von CDU und CSU drängt auf ein drittes Entlastungspaket, um Bürger und Unternehmen angesichts der hohen Öl- und Spritpreise zu entlasten. Im Mittelpunkt der aktuellen Gespräche stehen zusätzliche Hilfen für Gering- und Mittelverdiener sowie eine erhöhte Pendlerpauschale ab Juli. Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der die Kraftstoffkosten für Autofahrer und Unternehmen weiterhin auf hohem Niveau verharren.

Bereits zwei Entlastungspakete waren zuvor von der Bundesregierung und dem Bundestag beschlossen worden. Das erste trat am 1. April in Kraft, das zweite folgte am 1. Mai. Beide sollten die Belastungen für Autofahrer abfedern, die mit stark gestiegenen Spritkosten zu kämpfen haben.

Der neue Vorschlag setzt auf eine gezieltere Unterstützung: Kleine und mittlere Unternehmen, Logistikfirmen sowie Vielfahrer sollen weitere Hilfen erhalten. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) begründete die Forderung nach einem dritten Paket damit, dass die anhaltende Blockade der Straße von Hormus die globale Ölversorgung weiter beeinträchtige.

Aktuell wird vor allem über eine Ausweitung der finanziellen Unterstützung für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen diskutiert. Zudem steht eine Anhebung der Pendlerpauschale zur Debatte, wobei mögliche Änderungen bereits ab Juli greifen könnten.

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Sollte das dritte Entlastungspaket beschlossen werden, würde es betroffenen Autofahrern und Unternehmen zusätzliche finanzielle Spielräume verschaffen – als Ergänzung zu den beiden bestehenden Hilfsprogrammen, mit einem stärkeren Fokus auf diejenigen, die besonders unter den anhaltenden Lieferkettenengpässen leiden.

Quelle